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Otto

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Sonntag, 25. April 2021, 21:56

Beifahrerin am Kopf verletzt
USA: Schildkröte durchschlägt Windschutzscheibe

Zitat

Es kommt nicht oft vor, dass eher langsame Tiere zu einem Geschoss werden. In Florida hob eine Schildkröte nicht nur auf der Autobahn ab, sondern traf sogar eine Beifahrerin in einem Auto am Kopf.

Einen bizarren Unfall überstand nach US-Medienberichten eine 71-jährige Frau im amerikanischen Florida. Sie war mit ihrer Tochter auf der Autobahn in der Nähe von Port Orange unterwegs, als es plötzlich einen Schlag tat – und ein Gegenstand durch die Windschutzscheibe krachte. Er traf die Frau, die auf dem Beifahrersitz saß, am Kopf
Ihre Tochter stoppte den Wagen und sah, dass ihre Mutter eine blutende Wunde am Kopf hatte. Ein zur Hilfe gekommenen Autofahrer erklärte ihr dann, dass eine Schildkröte im Auto sei.
Die Mutter wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Schildkröte überlebte und hatte nach Angaben der örtlichen Feuerwehr nur einige Kratzer am Panzer abbekommen. Sie hatte die Windschutzscheibe durchschlagen und war auf dem Armaturenbrett liegengeblieben. Als Ursache wird vermutet, dass ein anderes Auto das Tier angefahren und hochgeschleudert habe.

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782

Dienstag, 27. April 2021, 19:56

Reptil auf dem Rasen
Alligator stört Training des FC Toronto in Florida

Zitat

Der US-Bundesstaat Florida ist bekannt für seine Sumpfgebiete und Alligatoren. Die Begegnung mit solch einem Tier hat nun auch der FC Toronto in seinem Training gemacht. Und das Schauspiel gefilmt.

Ein Alligator auf dem Spielfeld hat im Training des FC Toronto vor dem Viertelfinale der nordamerikanischen Champions League gegen Cruz Azul für Aufsehen gesorgt. "Alle meine Spieler sind auf ihn zugelaufen, während ich genau in die andere Richtung gerannt bin", sagte Trainer Chris Armas.
Der Klub, der sich derzeit in Florida auf die Partie in Tampa vorbereitet, veröffentlichte auf seiner Homepage ein Video des Vorfalls
Mehrere Spieler posierten aus sicherer Entfernung für Fotos. "Es war ein Alligator, ein großer Alligator. Wir haben in der Mannschaft darüber gesprochen, aggressiv zu sein und keine Angst zu haben. Aber daran hatten wir nicht gedacht", sagte Trainer Armas weiter: "Wenn man hier in Florida in der Nähe von Wasser ist, kann das passieren. Irgendwie war es auch cool."

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783

Mittwoch, 28. April 2021, 21:02

Kurioser Fall in USA
Haftbefehl wegen vor 21 Jahren ausgeliehener VHS

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Weil sie eine vor 21 Jahren ausgeliehene VHS-Kassette nie zurückgebracht haben soll, hat einer Frau in den USA juristisches Ungemach gedroht. Denn obwohl die Videothek bereits vor vielen Jahren pleite gegangen war, lag gegen sie seit März 2000 ein Haftbefehl wegen „Veruntreuung gemieteten Eigentums“ vor. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich nach medialem Wirbel inzwischen einsichtig.

Die inzwischen in Texas lebende Caron McBride erfuhr von der gegen sie im US-Staat Oklahoma vorliegenden Anzeige, als sie nach ihrer Hochzeit eine Namensänderung in ihrem Führerschein beantragte. Auf der zuständigen Behörde teilte man ihr laut „Fox 25“ mit, dass es in ihrer alten Heimat ein Problem gebe. Sie gaben ihr eine Telefonnummer und baten sie, diese anzurufen.
Am anderen Ende der Leitung meldete sich die Staatsanwaltschaft von Cleveland County, wo eine Frau ihr von dem gegen sie vorliegenden Haftbefehl erzählte. „Sie sagte mir, dass es um ein VHS-Band gehe und ich musste sie dazu bringen, es zu wiederholen, weil ich dachte, das ist verrückt. Dieses Mädchen macht Witze, richtig? Sie hat keine Witze gemacht“, schilderte McBride.
Dokumente zeigten schließlich, dass McBride im März 2000 wegen Unterschlagung von Mietobjekten angezeigt wurde. Der Kläger, eine Videothek namens „Movie Place“ in der Stadt Norman, existiert nicht mehr. Das Geschäft wurde 2008 geschlossen. Das Corpus Delicti, eine Videokassette der TV-Serie „Sabrina - Total Verhext!“, dürfte ebenfalls nur noch schwer aufzufinden sein, zumal sich McBride laut Bericht nicht erinnern kann, diese überhaupt jemals ausgeliehen zu haben.

„Habe diese Serie in meinem ganzen Leben noch nie gesehen“
„Ich hatte mit einem jungen Mann zusammengelebt, das war vor über 20 Jahren. Er hatte zwei Kinder, Töchter, die acht, zehn oder elf Jahre alt waren und ich denke, er hat es ausgeliehen und nie zurückgebracht“, wird die Frau zitiert. Sie selbst habe diese Serie jedenfalls in ihrem ganzen Leben noch nie gesehen, beteuerte McBride. „In der Zwischenzeit bin ich ein gesuchter Verbrecher für eine VHS-Kassette.“

Mehrfach grundlos entlassen
Das hatte offenbar Folgen: Dem Sender schilderte McBride, dass sie in den vergangenen 20 Jahren mehrfach grundlos entlassen worden sei. „Jetzt ergibt alles einen Sinn“, wird sie zitiert. Dem Bericht nach hat die Staatsanwaltschaft den Fall inzwischen geprüft und angekündigt, die Anklage fallenzulassen. Um sich künftigen Ärger wegen der VHS-Kassette zu ersparen, müsse McBride sich einem Anwalt zufolge nun noch darum kümmern, dass ihr Strafregister entsprechend bereinigt wird.

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Freitag, 30. April 2021, 21:04

New York: Polizei kündigt Vertrag und gibt Roboterhund Spot zurück

Angesichts der teils massiven Kritik an dem Einsatz des Roboterhundes Spot hat die Polizei in New York nun die Reißleine gezogen.

Zitat

Die New Yorker Polizei hat ihr Exemplar des "Roboterhundes" Spot von Boston Dynamics nach lautstarker Kritik an das Unternehmen zurückgegeben und den Leasing-Vertrag vorzeitig beendet. Das hat ein Sprecher des New York City Police Department (NYPD) der New York Times bestätigt, nachdem zuvor zwei Stadträte von dem Ende des Programms zum 22. April erfahren hatten. Eigentlich habe der Leasing-Vertrag im August enden sollen, aber die Pläne seien geändert worden, nachdem Spot zur Zielscheibe in "Auseinandersetzungen um Ethnie und Überwachung" geworden sei. Kritiker hätten Begrifflichkeiten gefunden, um daraus "irgendwie etwas Böses" zu machen, meint der Polizeisprecher nun.

Kritik an "Militarisierung der Polizei"
Damit spielt der Sprecher auf Debatten an, die im Winter begonnen hatten, nachdem das NYPD zum wiederholten Mal ein Exemplar des Roboterhundes an einem Einsatzort getestet hatte. Spot ist mit Lampen und Kameras ausgestattet. Über seine Steuerung können Personen Spots Umgebung in Echtzeit sehen. Bilder und Videos des Roboters in Polizeidiensten hatten trotz des reinen Erkundungszwecks Befürchtungen an in Zukunft möglicherweise bewaffnete Roboter geweckt. Außerdem fühlten sich viele an eine Folge der britischen Science-Fiction-Serie "Black Mirror" mit aggressiven Roboterhunden erinnert. Auch der Stadtrat Ben Kallos sprach gegenüber der New York Times nun davon, dass Spot ein Zeichen für die "Militarisierung der Polizei" sei.
Seit der Ermordung von George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis steht die Polizei in den USA unter noch stärkerer Beobachtung und die Kritik an dem Roboter ist ein Teil dieser Entwicklung, schreibt die US-Zeitung. Ein Sprecher des Herstellers, Boston Dynamics, versicherte nun, dass die Roboterhunde nicht als Waffen entwickelt worden seien. Sie seien nicht darauf ausgelegt, Menschen oder Tiere einzuschüchtern oder zu verletzen. Das sah aber sogar der Bürgermeister anders: Ein Sprecher sagte der Zeitung, dass er froh sei, dass "der Digidog eingeschläfert w
urde". Der sei "gruselig, befremdlich und sende die falsche Botschaft an die New Yorker".
Auch in Deutschland unterwegs
Spot wird von Boston Dynamics seit vergangenem Jahr zum Verkauf angeboten, für jeweils 74.500 US-Dollar (rund 61.000 Euro). Für den eigentlich bis August geplanten Einsatz in New York hatte die Polizei dort etwa 94.000 US-Dollar bezahlt. Insgesamt sei er etwa ein halbes Dutzend Mal eingesetzt worden. Der US-Hersteller Boston Dynamics, der vorher jahrelang lediglich mit immer neuen Videos seiner beeindruckend agilen Roboter für Aufsehen gesorgt hatte, bietet das Gerät auch in Europa an. Mitte April hatte beispielsweise ein Exemplar etwa in Erfurt für Aufsehen gesorgt. Ein Sicherheitsdienstleister hatte ihn als Werbemaßnahme über den Domplatz in Thüringens Landeshauptstadt laufen lassen, wie die Thüringer Allgemeine berichtete.

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Donnerstag, 6. Mai 2021, 21:03

Kreisverkehr-Chaos in den USA: So geht’s NICHT

Wie man sich in einem Kreisverkehr richtig verhält, hat sich in den USA noch nicht herumgesprochen.

Zitat

Auch, wenn hierzulande noch einige Irrtümer rund ums Thema Kreisverkehr kursieren – prinzipiell wissen die österreichischen Autofahrerinnen und Autofahrer, was zu tun ist, wenn sie mit einer solchen Kreuzung konfrontiert werden. Anders verhält sich das in den USA: In den Vereinigten Staaten haben Kreisverkehre in vielen Regionen Seltenheitswert – und dementsprechend das Potenzial, unbedarfte Verkehrsteilnehmer vor eine schier unlösbare Herausforderung zu stellen. Was passieren kann, wenn in einer bis dato kreisverkehrlosen Gegend plötzlich ein “Roundabout” auftaucht, zeigt dieses Video: Im östlichen Kentucky sorgt der für lokale Verhältnisse mehr als suspekte Straßenverlauf seit seiner Einführung pausenlos für kuriose (und gefährliche!) Begegnungen.
Wie der lokale Nachrichtensender WKYT berichtet, passieren täglich etwa 4.000 Autos die Kreuzung zwischen der Route 60 und der Route 801 in Rowas County. Um die Sicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern, wurde im April 2021 ein Kreisverkehr errichtet – der einzige in der Umgebung.
Das Konzept wurde gut durchdacht und umgesetzt, der Kreisverkehr bietet auch ausreichend Platz für die großen Trucks und Anhänger mit Booten, die in der Region vermehrt unterwegs sind. Einzig am Wissen der autofahrenden Bevölkerung mangelt es: Selbst Grundlagen wie die Tatsache, dass im Kreisverkehr alle in die selbe Richtung fahren sollten, scheinen weitgehend unbekannt zu sein.

Link mit Video
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Freitag, 7. Mai 2021, 21:00

Warum Touristen auf Hawaii mit dem Lastwagen zum Surfen fahren

Zitat

Weil Autovermieter wegen Corona ihre Flotten ausgedünnt haben, stehen viele Urlauber nun unmotorisiert da. Eine Geschichte von verkehrten Entscheidungen.

Haben Sie auch so einen Schrank im Keller, in dem sich über die Jahre all die pfennigguten Dinge versammeln, die man irgendwann ganz sicher noch mal brauchen kann? Oder sogar einen ganzen Raum? Da warten dann die ausrangierte Kaffeemaschine, der Zweitstaubsauger, bei dem der Schalter zum Kabelaufrollen klemmt, ein verblichener Sonnenschirm oder der Ersatzgartenschlauch auf Wiederverwendung.
Oft sind es nur die räumlichen Verhältnisse, die uns dazu zwingen, ab und zu doch ein paar dieser vergessenen Dinge zu entsorgen. Und es zählt zu den ungeschriebenen Gesetzen des Lebens, dass man sich justament immer für die falschen entscheidet. Weil zum Beispiel am folgenden Sonntag der sündteure Kaffeevollautomat nicht mehr hält, was er versprach.

[Automangel: Lastwagen-Vermieter bieten die Rettung für Urlauber
Trösten wir uns also damit, dass es anderen Menschen genauso geht. Hawaiianische Autovermieter zum Beispiel haben einen Großteil ihrer Fahrzeuge verkauft, weil wegen Corona sowieso kaum noch Touristen zum Surfen kamen. Und jetzt, da die durchgeimpften Amis in Scharen wieder ins normale Leben hineinurlauben wollen, sitzen viele unmotorisiert am Flughafen fest. Oder müssen hunderte Dollar am Tag für einen klapprigen Mietwagen blechen, um irgendwie an den Strand zu kommen.
Kurioser Nebeneffekt des misslichen Verhältnisses von Angebot und Nachfrage: An den Stränden stehen immer mehr Lastwagen von Umzugsunternehmen herum. Die sind nämlich deutlich günstiger zu mieten. Und die Anbieter scheinen geahnt zu haben, dass man sie irgendwann ganz sicher noch mal brauchen kann – und sei es, um damit leer ans Meer zu fahren.

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