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Otto

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801

Sonntag, 11. Juli 2021, 19:31

Pfauen-Invasion in Los Angeles lässt Anwohner verzweifeln

Zitat

Schön anzusehen, nur blöd zuzuhören
Während manche Menschen hierzulande Geld bezahlen, um einen Pfau mal aus nächster Nähe zu betrachten, können einige Anwohner von Los Angeles die Tiere nicht mehr sehen. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Vögel genug Zeit, sich ungestört zu vermehren und ihren Lebensraum zu erweitern. Blöd nur, dass sie sich den mit Menschen teilen, die von dem Gekreische der Riesenvögel nur noch genervt sind.

"Sie klingen wie Babys, die durch ein Mikrofon gequält werden"
Und es bleibt nicht nur bei Lärm: Sie zerstören Vorgärten, lassen ihren Dreck überall liegen und greifen außerdem gerne mal Autos an, weil die Pfauen sich von ihrer eigenen Reflexion bedroht fühlen. Gegen den scharfen Schnabel der Vögel hat eine lackierte Autotür nur wenig Chancen.

Stadt reglementiert den Umgang mit den Vögeln
Das wäre alles eigentlich kein Problem, weil Pfauen meist nicht allzu lange an demselben Ort verweilen – es sei denn, sie werden gefüttert. Deshalb scheinen sich die Vögel aktuell auch so gut zu fühlen – und die Anwohner umso schlechter. Das Füttern der Tiere steht darum bald unter Strafe: Das Füttern eines Pfaus kann umgerechnet bis zu 850 Euro kosten, Wiederholungstätern drohen bis zu sechs Monate Haft.

Selbsternannter Pfauen-Flüsterer soll Abhilfe schaffen
Jonathan Gonzales ist der Mann, der den Anwohnern von Los Angeles bei diesem Problem helfen soll. Angeblich kann er mit den Tieren kommunizieren. Das wirkt für Außenstehende erstmal etwas befremdlich – scheint aber zu funktionieren. Im Interview mit ihm hat eine Anwohnerin aber eine sehr deutliche Meinung zum Pfauen-Flüsterer, die nicht gerade positiv ausfällt. Was sie gesagt hat, erfahren Sie im Video.

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802

Mittwoch, 14. Juli 2021, 19:15

"Rat-City" Chicago will Rattenplage eindämmen - mit streunenden Katzen

Zitat

Nachfrage riesig: Zwei Jahre Wartezeit für "Cats at Work"-Patenschaft
Schon zum sechsten Mal in Folge wurde Chicago zur "rattenreichsten" Stadt der USA ernannt. Ein unrühmlicher Titel, den die "Rat-City" loswerden will – und zwar mit auf den ersten Blick kurios anmutenden Mitteln. Streunende Katzen werden in Gegenden mit hoher Nagetier-Frequenz ausgesetzt, um die Plage einzudämmen. Ein Erfolgsmodell, das sich längst bewährt hat.

Statt im Heim eingeschläfert zu werden, vertreiben die Katzen Ratten
Wer jetzt denkt: Aber dann folgt doch eine Katzenplage – werden als nächstes die Hunde losgelassen?, irrt. Denn der Plan ist auch in diese Richtung ausgefeilt. Sämtliche "Community Cats" werden vorab kastriert und geimpft und anschließend freiwilligen Haus- und Geschäftsbesitzern anvertraut, die sich verpflichten, sie mit Futter, Wasser, Unterkunft und Pflege zu versorgen und auch medizinisch zu betreuen. Beheizte Outdoor-Katzenhäuschen und Wassernapf, Katzenklo und Wärmekissen können von der gemeinnützigen Organisation "Tree House Humane Society" (THHS), die das "Cats at Work"-Programm ins Leben gerufen hat, gegen Gebühr ausgeliehen werden. Im Gegenzug hält die Fellnase die Gegend sauber.
Alle tierischen Jäger sind Stammgäste in Tierheimen und/oder Streuner, die etwa ihr ursprüngliches Habitat verloren haben (z.B., weil sie in einsturzgefährdeten Gebäuden hausten, die abgerissen wurden), nicht in ihre frühere Kolonie reintegriert werden können und sich nicht als Hauskatzen eignen. Statt im Heim zu versauern, am Ende womöglich noch eingeschläfert zu werden, können sie nun ihren Jagdtrieben nachgehen und werden versorgt. Eine klassische Win-Win-Situation.

Katzen-Pheromone schlagen Ratten in die Flucht
Seit 2012 hat THHS nach eigenen Angaben bereits 1.000 Katzen in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) ausgesetzt. Je nach Bedarf seien das zehn bis 15 pro Monat. Auch wenn Ratten nicht ihre bevorzugte Beute seien, würden sie in der Regel dennoch einige von ihnen töten, wenn sie eine Gegend neu erobern, sagt Sarah Liss von THHS. Die Ratten würden dieses Areal dann meiden. Zudem verströmen Katzen Pheromone, die demnach ausreichen, um die krankheitsübertragenden Nager fernzuhalten. So wird auf der Internetseite sogar empfohlen, den Katzenkot in die Rattenlöcher zu kippen, um die Untermieter zu vertreiben.
Aktuell sei das Interesse an einer Patenschaft so groß, dass es eine Warteliste gibt. Wartezeit: bis zu zwei Jahre! Aus diesem Grunde seien die Neuanmeldung aktuell auch ausgesetzt, heißt es auf der Homepage. Doch nicht nur die Nachfrage ist hoch, auch der Erfolg gibt dem Programm recht. "Viele unserer Kunden haben uns erzählt, dass sie, bevor sie Katzen hatten, vor ihr Haus getreten sind und ihnen Ratten über die Füße liefen", sagt Liss dem TV-Sender WGN-TV. Dies habe sich deutlich gebessert. Das CAT-Programm sei zu 100% effektiv, wenn es darum gehe, Ratten loszuwerden.

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803

Mittwoch, 14. Juli 2021, 21:25

USA: Kurioser Fund unter der Treppe

Zitat

Was Renovierungsarbeiten nicht alles zu Tage bringen: Ein Mann aus Detroit in den USA wollte die Hintertreppe seines Hauses neu errichten und fand beim Abriss der alten Bowling-Kugeln - 160 an der Zahl.

David Olsen nahm die Betontreppe hinter seinem Haus auseinander, als ihm ein runder Gegenstand im Sand unter den Stufen auffiel. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine altmodisch anmutende Bowling-Kugel von der Firma Brunswick Bowling Products.
"Ich habe mir nicht viel dabei gedacht", sagte Olsen der Zeitung Detroit Free Press. Auch, als er weitere Kugeln fand, wunderte er sich noch nicht. "Ich vermutete, dass ein paar davon einfach als Füllmaterial verwendet wurden." Doch je tiefer er grub, desto mehr Kugeln kamen zum Vorschein.

Bei 160 hörte er zu graben auf
In einem Facebook-Post hielt er seine Follower über die Arbeiten - und die Bowling-Kugel-Zählung - auf dem Laufenden. Ursprünglich hatte er von 50 Kugeln berichtet, bis zum frühen Nachmittag war er bei 120 angelangt. 158 war die finale Zählung am Tag seiner Bauarbeiten, jedoch hat er der Zeitung zufolge seitdem zwei weitere ausgegraben, was die Gesamtzahl auf 160 bringt.
Wie viele sich tatsächlich unter der Treppe und dem Haus verbergen, ist jedoch nicht bekannt. Olsen sagte, er könne noch weitere Kugeln unter der Erde fühlen, wolle aber nicht noch tiefer graben.
Der ursprüngliche Grund für seinen Facebook-Post, der mit Tausenden Likes und mehr als 1300 Kommentaren viral ging, war Verwunderung gewesen. Doch ehemalige Mitarbeiter der Firma Brunswick bestätigten ihm, dass es unter ihnen früher gang und gäbe gewesen sei, aussortierte Kugeln mit nach Hause zu nehmen, um sie anstelle von Kies oder Sand bei heimischen Bauarbeiten zu verwenden.
Auch Sorge trieb den Vater dreier kleiner Kinder um, weswegen er das Unternehmen kontaktierte, das mittlerweile in Mexiko produziert. Anhand der Seriennummern konnte jedoch ermittelt werden, dass die Bowling-Kugeln in den 1950ern hergestellt wurden und keinerlei giftige oder gefährliche Materialien enthielten. Er könne sie ohne Bedenken entsorgen.
Das hat Olsen allerdings nicht vor. "Viele werde ich behalten", sagte er. "Die hübscheren verwende ich als Beetumrandung. Meine Frau bastelt sehr gerne und hat auch ein paar Projekte im Sinn." Ein paar der Kugeln wurden der Kirche gespendet, die sie bei einer Familienveranstaltung für Spiele verwenden wollen. Und Olsens Stiefvater, der Möbel baut, will die restlichen in Beine für seine Unikate verwandeln. Nach 70 Jahren im Untergrund erhalten die Bowling-Kugeln nun also dank DIY und Upcycling ein neues Leben.

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804

Freitag, 23. Juli 2021, 21:38

San Francisco
Gitarrist spielt Duett mit summender Brücke

Zitat

Die berühmte Golden Gate-Brücke in San Francisco macht seit letztem Jahr Musik.
Sie hatte ein neues Geländer bekommen. Durch das bläst der Wind und lässt Töne entstehen. Manche nennen es ein Summen, andere sprechen von gespentischem Geheul und vergleichen es mit Sirenen. Der Gitarrist Nate Mercereau hat die Golden Gate Bridge jetzt "das größte Windinstrument der Welt" genannt. Er hat die Töne aufgenommen und dazu Gitarre gespielt. Entstanden sind Duette mit der Brücke, die er jetzt veröffentlicht hat. Der Gitarrist sagte, er hörte im Brückengeräusch verschiedene Noten. So sei etwas Einzigartiges und Schönes entstanden.

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Einzigartig – ja, ok; schön – mh, nö. ^^
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805

Freitag, 23. Juli 2021, 22:48

Möwe kracht Achterbahn-Gast ins Gesicht - bei 120 Sachen!

Zitat

Ups! Diese Fahrt im Freizeitpark hat sich Kiley vermutlich anders vorgestellt
Wer hätte es gedacht, aber auch in der Luft – zum Beispiel beim Achterbahn fahren – lauern jede Menge Gefahren. Diese sch(m)erzhafte Erfahrung musste nun auch die 13-jährige Kiley aus Pennsylvania, USA, machen: Bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h knallte ihr nämlich eine Möwe mitten ins Gesicht. Und die Kamera hielt die Kollision zwischen tierischem Bruchpilot und Teenie auch noch fest. Die Bilder gibt's im Video.

Mensch vs. Möwe - wer gewinnt?
Die kuriose Begegnung zwischen Möwe und Mensch ereignete sich laut Fox29 Philadelphia bereits am 6. Juli in einem Vergnügungspark in Wildwood, New Jersey. Auf der Attraktion "SpringShot", bei der die Fahrgäste mit 120 Sachen wie Kanonenkugeln in die Luft geschleudert werden, wollten die Freundinnen Georgia Reed und Kiley Holman aus Pennsylvania eigentlich nur eine coole Zeit miteinander verbringen.
Georgia, die anscheinend ihren Geburtstag feierte, war während der Fahrt allerdings etwas zu sehr mit Schreien beschäftigt, als dass sie bemerken konnte, dass ihre Freundin plötzlich eine Möwe mitten im Gesicht kleben hatte. Kiley war über den Zusammenprall "not amused" und sagte gegenüber dem US-amerikanischen Fernsehsender: "Ich wusste, dass es kein Zurück mehr gab und sie mich einfach treffen würde. Ich wusste nicht genau, was ich tun sollte. Also packte ich sie und warf sie schnell von mir weg."
Dem Mädchen – und natürlich der Möwe – ist aber zum Glück nichts Schlimmes passiert. Mit dem schnellen Fahrgeschäft wollen Georgia und Kiley aber vermutlich erstmal nicht mehr fahren, zu groß sind die Gefahren der Lüfte. Ob die Möwe das genauso sieht?

Link mit Video
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806

Sonntag, 25. Juli 2021, 19:48

Röhren wie ein Hirsch: Kuriose WM in den US

Zitat

Fiepen, röhren, röcheln: Wer klingt am ehesten wie ein Rothirsch? Bei einer Weltmeisterschaft der etwas anderen Art im US-Bundesstaat Utah ist genau diese Frage geklärt worden. Der diesjährige Gesamtsieger heißt Cody McCarthy und kommt aus Idaho

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