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Otto

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Freitag, 30. April 2021, 19:11

NFL-Draft: Lawrence eröffnet - Niners holen Lance - Patriots schlagen zu

Zitat

Im letzten Jahr sollte es eine große Party in Las Vegas werden, ehe das Coronavirus den NFL-Draft, wie auch sonst fast alles, in eine virtuelle Veranstaltung verwandelte. Am Donnerstagabend (Ortszeit) durften wieder tausende Fans dabei sein, als in Cleveland die erste Runde des diesjährigen Drafts stattfand. Und die hatte es in sich.
Die ersten beiden Picks waren schon seit Wochen so vorhersehbar, dass selbst die NFL-Insider nicht mehr viele Worte verlieren mussten. Wie erwartet wählten die Jacksonville Jaguars, das schlechteste Team der Vorsaison, an Position eins Trevor Lawrence. Der 21-Jährige von den Clemson Tigers gilt als eines der größten Quarterback-Versprechen seit langer Zeit.

Wilson landet in New York
Die New York Jets entschieden sich an zweiter Stelle für Zach Wilson, den Quarterback der BYU Cougars. Der 21-Jährige, der die gescheiterte Ära mit Sam Darnold vergessen machen soll, war im Vergleich zu Lawrence zwar nicht ansatzweise so erfolgreich, besticht aber durch seine Athletik und Wurfstärke. Mit teils spektakulären Pässen durfte sogar schon Patrick Mahomes als Vergleich für Wilson herhalten.
Mit großer Spannung wurde besonders an Position drei erwartet, für wen sich die San Francisco 49ers entscheiden. Der Super-Bowl-Teilnehmer von 2020 hatte den Pick im Gegensatz für viel Kapital von den Miami Dolphins erworben, um den Quarterback der Zukunft zu holen und Jimmy Garoppolo abzulösen. Und es wurde: Trey Lance. Der gerade mal 20-jährige Spielmacher der North Dakota State University verfügt zwar noch über wenig Erfahrung, bringt aber riesiges Potenzial mit. Vor allem 49ers-Coach Kyle Shanahan sollte in der Lage sein, das Maximum aus Lance herauszuholen.

Cincinnati und Miami picken Wide Receiver
Die Atlanta Falcons gaben den vierten Pick entgegen oft gestellter Vermutungen nicht ab und wählten Kyle Pitts. Der Tight End aus Miami gilt als wohl spektakulärster und talentiertester Spieler im Draft und kann auch als Receiver eingesetzt werden. Miami machte weiter mit Wide Receiver Ja'Marr Chase und stellt Quarterback Joe Burrow damit seinen ehemaligen LSU-Kumpel an die Seite. Penei Sewell, der beste Offensive Tackle im Draft, landete an Position sieben in Detroit, Jaycee Horn, der Cornerback und damit erste Defensivspieler, an acht in Carolina und Patrick Surtain III, ebenfalls Cornerback, an neun in Denver.
Den ersten Trade des Abends tätigten ausgerechnet zwei NFC-East-Erzfeinde: Die Cowboys überließen den Eagles im Gegenzug für einen Drittrundenpick den Spot an Position 10, mit dem die Eagles Heisman-Trophy-Gewinner und Wide Receiver DeVonta Smith nach Philadelphia holten.

Chicago bezahlt viel, um Fields zu bekommen
Rasant wurde auch der nächste Pick, denn die Chicago Bears zahlten einen Extra-Erstrundenpick an die eigentlich gesetzten New York Giants, um Justin Fields an Land zu ziehen. Der 22-Jährige von den Ohio State Buckeyes hatte im College die Nachfolge von Dwayne Haskins (einst Erstrundenpick in Washington) angetreten und sofort überzeugt. Fields ist flink, intelligent und stark.
Und an Position 15 durfte schließlich auch Mac Jones, der fünfte Quarterback, die obligatorische Cap aufsetzen. Der 22-Jährige, der Alabama zum Titel geführt hatte, soll der neue Franchise-Quarterback der New England Patriots werden.

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22

Freitag, 30. April 2021, 21:56

Wechselt der MVP nach 16 Jahren?
Paukenschlag in Green Bay: Rodgers will Packers verlassen

Kurz vor dem diesjährigen Draft gibt es bei den Packers auf der Position des Quarterbacks neuen Gesprächsbedarf. Laut NFL-Insidern will MVP Aaron Rodgers in der kommenden Saison nicht mehr in Green Bay auf dem Platz stehen.

Zitat

Bereits nach dem schmerzhaften Aus im Conference-Final gegen die Tampa Bay Buccaners hatte Rodgers seine Zukunft bei den Packers offen gelassen. Zu den Spekulationen äußerte er sich damals noch mit einem unsicheren "ich weiß es nicht" - eine Ansicht, die sich nun wohl geändert hat.

Rodgers will raus aus Green Bay
Kurz vor dem diesjährigen Draft, der in der Nacht vom 29. auf den 30. April stattfindet, machen Gerüchte die Runde, wonach Rodgers Green Bay in der Offseason verlassen will. Laut NFL-Insider Adam Schefter soll der amtierende MVP einigen Verantwortlichen bereits klar gemacht haben, dass er in der kommenden Saison seine Heimspiele nicht mehr im Lambeau Field bestreiten will.
Die Entscheidung habe wohl auch nichts mit Vertragsunstimmigkeiten zu tun. A-Rod sei "verärgert", was unter anderem mit der Personalsituation in Green Bay zusammenhängen könnte. Im vergangenen Draft sicherten sich die Packers die Dienste von Quarterback Jordan Love, verzichteten dafür auf einen weiteren Passempfänger. Nun plant Rodgers, der mit den Packers 2011 den Super Bowl gewann (31:25 gegen die Pittsburgh Steelers), seine Zukunft wohl nicht mehr in Green Bay.

Konkretes Angebot liegt noch nicht vor
Doch dort plant man weiter mit dem "Gunslinger". Die Packers wollen Rodgers auch in der kommenden Saison halten und "mit ihm als Anführer um eine weitere Meisterschaft kämpfen", so der General Manager Brian Gutekunst. Die San Francisco 49ers hatten die Fühler ausgestreckt, sich im Draft an Position 3 allerdings für Quarterback Trey Lance entschieden.

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Packers betonen: "Wir werden Aaron Rodgers nicht traden"
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Sonntag, 2. Mai 2021, 20:37

Amon-Ra St. Brown von den Detroit Lions ausgewählt

Am Samstagmorgen zeigte sich Amon-Ra St. Brown schon »angepisst«, dass er bei der NFL-Draft noch nicht ausgewählt wurde. Am Abend war es dann aber so weit, die Detroit Lions schlugen zu. Das könnte passen.

Zitat

Bei der NFL-Draft ist der Deutschamerikaner Amon-Ra St. Brown von den Detroit Lions ausgewählt worden. An 112. Stelle wurde der Name des 21 Jahre alten Wide Receivers in Cleveland, Ohio verlesen. Bereits St. Browns Bruder Equanimeous spielt in der NFL, seit 2018 bei den Green Bay Packers.
Der Vater der St. Browns ist ein US-Amerikaner, die Mutter eine Deutsche, die Kinder wuchsen in Kalifornien auf. Amon-Ra machte bereits in der Highschool auf sich aufmerksam, früh galt er als einer der besten Passempfänger seines Jahrgangs. Auch im College zeigte er starke Leistungen.

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Dienstag, 4. Mai 2021, 20:17

Wegen Fullback Jakob Johnson: New England Patriots erhalten Ausnahmegenehmigung von der NFL

Die New England Patriots bekommen von der NFL eine Ausnahmegenehmigung wegen Jakob Johnson. Der deutsche Fullback belastet das 90 Spieler umfassende Offseason-Roster-Limit nicht.

Zitat

Ausnahme für die New England Patriots! Laut "ESPN" haben die Pats von der NFL eine Ausnahmegenehmigung für Jakob Johnson bekommen. Der deutsche Fullback wird demnach das 90 Spieler umfassende Offseason-Roster-Limit nicht belasten.
Die Liga gestattet dies dem Team aus Foxborough, weil Johnson seinen Weg in die beste Football-Liga der Welt über das International Pathway Program fand.
2019 hatte er bei den Pats unterschrieben und es als erster Spieler des Pathway-Programms in den aktiven Kader seines Teams geschafft.

Johnson mit ERFA-Tender belegt
Bereits vor knapp eineinhalb Monaten wurde bekannt, dass der sechsmalige Super-Bowl-Sieger den 26-Jährigen mit einem Exclusive-Rights-Free-Agents-Tender belegt. Solcher betrifft Spieler, deren Verträge auslaufen, die aber nicht mehr als zwei angerechnete Jahre in der Liga absolviert haben. Durch den ERFA-Tender wird die Free Agency der Spieler blockiert und sie können mit keinem anderen Team verhandeln.
In der vergangenen Saison hatte Johnson erstmalig alle 16 Spiele seiner Franchise absolviert, elf davon als Starter. Neben acht Catches für 35 Yards verzeichnete er zudem seinen ersten Touchdown.

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Donnerstag, 6. Mai 2021, 19:52

Der nächste Deutsche in der NFL: Donkor landet bei den Seahawks

Der deutsche Linebacker Aaron Donkor hat es in die NFL geschafft - und jetzt die Chance, sich für einen Kaderplatz bei den Seattle Seahawks zu empfehlen.

Zitat

Wie die NFL am Dienstag mitteilte, wurde Donkor als einer von vier Spielern des "International Pathway Program" ausgewählt und den Seahawks von Star-Quarterback Russell Wilson zugeteilt. Über das Förderprogramm erhalten jede Saison vier Spieler außerhalb von Nordamerika Plätze im Practice Squad eines NFL-Teams und können sich für Kaderplätze empfehlen. Auf diese Weise hatte auch Jakob Johnson, Fullback der New England Patriots, den endgültigen Sprung in die Liga geschafft.
Der 26-jährige Donkor wird nun auf eine ähnliche Entwicklung hoffen. Der Bruder von Anton Donkor, Fußballprofi bei Drittligist Waldhof Mannheim, spielte zunächst Basketball und wurde mit der BG Göttingen 2014 Zweitligameister. 2016 wechselte er den Sport und lief für die Düsseldorf Panthers in der German Football League auf. Über ein Stipendium am Junior College New Mexico Military Institute schaffte er 2017 den Sprung in die USA und spielte im Anschluss College Football für die Arkansas State University.
Im vergangenen Jahr hatte in David Bada ein weiterer deutscher Spieler einen Practice-Squad-Platz über das Pathway Program erhalten. Wie die Liga nun mitteilte, kehrt Bada auch für die kommende Saison in die US-Hauptstadt zurück.

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Gestern, 19:38

NFL terminiert Week 1 - und setzt London-Spiele fest

Zitat

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 10. September 2021 startet die 102. Saison der NFL - und zwar genau dort, wo die 101. zu Ende ging. Im heimischen Raymond James Stadium, zugleich Austragungsort des vergangenen Super Bowl, eröffnet Titelverteidiger Tampa Bay Buccaneers um den dann 44-Jährigen Tom Brady die Spielzeit. Als Gegner sind die Dallas Cowboys zu Gast, die dann wohl wieder auf ihren in der vergangenen Saison schwer verletzten Quarterback Dak Prescott zurückgreifen können. Super-Bowl-Sieger gegen "America's Team" - die Einschaltquote dürfte hoch ausfallen. Sportlich gesehen warten am darauffolgenden Sonntag vielleicht sogar noch hochkarätigere Aufeinandertreffen: Im frühen Fenster (Kickoff 19 Uhr MESZ) treffen unter anderem die Buffalo Bills auf die Pittsburgh Steelers, im späten Fenster (Kickoff 22.25 MESZ) treffen mit den Green Bay Packers und den New Orleans Saints zwei der Topteams der letzten Jahre aufeinander, die womöglich beide am Ende einer Ära stehen: Für die Saints wird es sicher Spiel eins nach dem Karriereende von Drew Brees sein, bei den Packers steht noch nicht fest, ob Aaron Rodgers nach Streitigkeiten mit dem Front Office noch einmal für das Team auflaufen wird.
Parallel treffen außerdem die Cleveland Browns auf Super-Bowl-Verlierer Kansas City Chiefs - eine Neuauflage des dramatischen Divisional-Playoff-Spiels aus dem Januar. Im Sunday Night Game stehen sich mit den Chicago Bears und den Los Angeles Rams dann zwei weitere Teams gegenüber, die bereits in den vergangenen Play-offs aufeinandertrafen. Den Abschluss des ersten Spieltags bestreiten die Baltimore Ravens und die Las Vegas Raiders im Monday Night Game.

Zwei London-Spiele fix terminiert
Im Lauf des Mittwochs wird die NFL auch alle restlichen Terminierungen bekanntgeben. Erstmals wird jede Mannschaft 17 statt 16 Spiele absolvieren und damit insgesamt 18 Spieltage stattfinden.
Nachdem in der vergangenen Saison aufgrund der Corona-Pandemie keine Spiele in London stattfanden, wird es 2021 wieder zwei "Oversea Games" in der englischen Hauptstadt geben. Am 10. Oktober spielen die New York Jets gegen die Atlanta Falcons, eine Woche später die Miami Dolphins gegen die Jacksonville Jaguars. Beide Spiele finden im Stadion der Tottenham Hotspur statt.

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