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Freitag, 26. März 2021, 19:45

Ich wollte früh im Spiel eine verdammte Strafe gegen Nashville«

Eishockey-Schiedsrichter Tim Peel hatte offenbar vergessen, dass er live im Fernsehen zu hören ist. Ein fragwürdiger Kommentar zu einer Zeitstrafe sorgte für Empörung. Nun hat die NHL reagiert.

Zitat

Die NHL hat einen ihrer erfahrensten Schiedsrichter wegen eines unsportlichen Kommentars in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Tim Peel, der Ende April aufhören wollte, werde bei »keinem Spielen der NHL mehr arbeiten, jetzt und in Zukunft«. Das teilte die nordamerikanische Eishockeyliga am Mittwoch mit .
Was war passiert? Im Spiel der Detroit Red Wings bei den Nashville Predators in der vergangenen Nacht stellte Peel Predators-Stürmer Viktor Arvidsson wegen Beinstellens zwei Minuten vom Eis. Dabei hatte er seinen Gegenspieler Jon Merrill kaum berührt. Auf Fernsehbildern sah die Aktion eher nach einer Schwalbe aus, die Strafe war umso fragwürdiger.
Peinlich wurde es für Schiedsrichter Peel wenige Minuten später. In der NHL haben die Referees Mikrofone, ihre Entscheidungen und Kommentare sind also teilweise im Fernsehen zu hören. Offenbar dachte Peel aber nicht darüber nach, als er sagte: »Es war nicht viel, aber ich wollte früh im Spiel eine verdammte Strafe gegen Nashville kriegen«. Dann ging es in die Werbung. Die Predators bekamen zwar mehr Zeitstrafen als Detroit (4:3), gewannen das Spiel aber 2:0.
Die NHL reagierte wenige Stunden später und sperrte Peel wegen seines Kommentars. »Es gibt keine Rechtfertigung für seine Kommentare, unabhängig vom Kontext oder seiner Absicht, und die National Hockey League wird alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Integrität unseres Spiels zu schützen«, sagte Colin Campbell, NHL-Direktor für den Spielbetrieb. Nichts sei wichtiger als die Integrität des Spiels, Peels Verhalten stehe im Widerspruch dazu.
Peel stand seit 1999 als NHL-Schiedsrichter auf dem Eis. Insgesamt kam er bei mehr als 1300 NHL-Spielen der regulären Saison und 90 Play-off-Spielen zum Einsatz.

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222

Freitag, 26. März 2021, 22:34

Deutscher Trade in der NBA: Theis für Wagner

Zitat

Der 25. März 2021 wird in die deutsche Basketballgeschichte eingehen. Nach dem Trade von Isaiah Hartenstein von den Denver Nuggets zu den Cleveland Cavaliers waren zwei weitere deutsche NBA-Spieler Teil von Tauschgeschäften: Moritz Wagner und Daniel Theis.
Zunächst sah alles so aus, als würden die Washington Wizards und Chicago Bulls ihre Ersatz-Big-Men füreinander tauschen: Moritz Wagner und Troy Brown wurden nach Windy City geschickt, Daniel Gafford und Chandler Hutchinson gehen fortan in der US-Hauptstadt auf Korbjagd.
Drei Stunden später, als die NBA Trade Deadline abgelaufen war, huschte eine Meldung auf, die bei deutschen NBA-Fans für Augenreiben sorgte: Daniel Theis wird für Moritz Wagner von den Boston Celtics zu den Chicago Bulls getradet.
Zusammen mit Wagner wechselt Luke Kornett nach Bean Town. Javonte Green, Troy Brown und Cash landen mit Theis bei den Bulls. Auch die Washington Wizards sind in diesen Trade involviert; sie erhalten Daniel Gafford und Chandler Hutchinson von den Bulls.
Die Chicago Bulls haben mit Daniel Theis und Nikola Vucevic gleich Big Men an der Trade Deadline an Land gezogen. Beide werden sich mit Lauri Markkanen, Thaddeus Young und Al-Farouq Aminu um Minuten im Frontcourt streiten. Im Playoff-Kampf im Osten werden die Bulls nun Rückenwind haben.
Übrigens: Chris Fleming arbeitet bei den Chicago Bulls als Assistant Coach. 2017 war Fleming noch als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft aktiv und betreute bei der damaligen EM auch Theis.
Für Wagner wird an seiner vierten Profistation (inkl. dem kurzen Fast-Aufenthalt bei den Bulls) vor allem darum gehen, sich Minuten zu erarbeiten und sich gegen die Konkurrenten Grant Williams, Semi Ojeletye Tristan Thompson und Robert Williams durchzusetzen.
Gab es schon mal in der NBA-Geschichte einen Trade, in den zwei Deutsche involviert waren? Die Antwort: Ja. Da muss man weit zurückblicken ins Jahr 1990. Am 22. Februar 1990 schickten die Golden State Warriors Center Uwe Blab zu den San Antonio Spurs für Chris Welp. Nun also erneut ein Trade zweier deutscher Nationalspieler.

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Donnerstag, 1. April 2021, 20:47

MLB beginnt Saison als erste große US-Liga mit Fans

Zitat

Der Berliner Max Kepler startet mit den Minnesota Twins mit einem Auswärtsspiel gegen die Milwaukee Brewers in die neue Saison der Major League Baseball - und das zum ersten Mal seit 2019 vor Fans.
Etwas mehr als 10.000 Fans sind am "Opening Day" der MLB zugelassen für die heutige Partie (20.10 Uhr MESZ) im American Family Field in Milwaukee. Die Baseball-Liga ist die erste der großen Ligen in Nordamerika, die seit der Corona-Pandemie mit Zuschauern an allen Standorten in eine Spielzeit startet. An den meisten Orten gibt es noch Grenzwerte, die Texas Rangers dagegen dürfen ihr Globe Life Field mit 40.300 Zuschauern voll auslasten.
Beim ersten Spiel der Saison sind fast 11.000 Zuschauer dabei, wenn die Toronto Blue Jays in New York auf die Yankees treffen. Im Laufe der Saison sollen es deutlich mehr werden. "Ich hoffe, Mitte des Sommers haben wir Ballparks, die uneingeschränkt sind und vollen Zugang für Fans haben", sagte MLB-Boss Rob Manfred der US-Nachrichtenagentur AP.
In den USA nimmt die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zu. Mit 60.540 neuen Fällen am Dienstag meldeten die Behörden rund 7000 mehr als am gleichen Tag der Vorwoche. Allerdings hat das Land auch ein hohes Impftempo. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC waren mit Stand Mittwoch (Ortszeit) 16,4 Prozent aller Einwohner bereits komplett geimpft, 29,4 Prozent haben mindestens eine Dosis bekommen.

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Sonntag, 4. April 2021, 18:05

US-Baseballliga entzieht Atlanta das Spitzenspiel

Weil ein neues Gesetz das Wahlrecht in Georgia einschränken soll, sucht die Major League Baseball nun einen neuen Austragungsort für ihr All-Star-Game. Dieser Schritt sei »der beste Weg, unsere Werte als Sport zu demonstrieren«.

Zitat

Aus Protest gegen ein umstrittenes Wahlgesetz im US-Bundesstaat Georgia wird das All-Star-Game der Major League Baseball in diesem Jahr nicht in Georgias Hauptstadt Atlanta stattfinden. »Ich habe entschieden, dass der beste Weg, unsere Werte als Sport zu demonstrieren, darin besteht, das diesjährige All-Star Game und den MLB Draft zu verlegen«, teilte MLB-Commissioner Robert D. Manfred mit.
Ein neuer Austragungsort solle zeitnah genannt werden. Ursprünglicher Termin der Veranstaltung ist der 13. Juli.
In der vergangenen Woche hatte der traditionell republikanische Bundesstaat Georgia ein restriktives Wahlgesetz verabschiedet. Es beschränkt die Zahl der auf der Straße aufgestellten Briefkästen für Stimmzettel und ihre Öffnungszeiten. Außerdem werden die Identitätskontrollen bei Briefwahlen ausgeweitet. Darüber hinaus gibt es dem örtlichen Parlament mehr Befugnisse, um in den Ablauf einer Wahl einzugreifen. Auch ist es Dritten künftig verboten, in Schlangen stehende Wähler anzusprechen – selbst das Anbieten von Wasser oder Essen ist künftig ein Verbrechen.
Kritiker argumentieren, die Republikaner wollten vor allem eine niedrigere Wahlbeteiligung von Schwarzen und anderen Minderheiten erreichen, weil diese eher für die Demokraten stimmen. Die Republikaner argumentieren, es gehe darum, die Wahlen sicherer zu machen.

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Sonntag, 11. April 2021, 19:34

NBA - Schröder beim Lakers-Sieg im Mittelpunkt

Zitat

Der Meister der NBA gewann bei den Brooklyn Nets am Samstag (10.04.2021/Ortszeit) mit 126:101 und liegt als Fünfter der Western Conference weiter auf Playoff-Kurs.
Mit LeBron James, Anthony Davis, Marc Gasol, Wesley Matthews und Kyle Kuzma fehlten etliche Leistungsträger. Die Gäste nahmen den Kampf trotzdem an und lagen über weite Strecken in Front. Im Mittelpunkt stand Schröder, der nicht nur wegen seiner 19 Punkte auffiel.

Irving und Schröder vom Feld gestellt
Nach einem Zwist zwischen dem Braunschweiger und Kyrie Irving schritten im dritten Viertel die Unparteiischen ein. "Ich denke, das war überflüssig", kommentierte Schröder das Wortgefecht, das in technischen Fouls endete: "Ich weiß nicht, was ich getan habe. Leider musste ich mein Team alleine lassen, dafür entschuldige ich mich bei meinen Teamkollegen." Denn Schröder und Irving waren schließlich des Feldes verwiesen worden.
Es war eine folgenschwere Szene, Irving war bei den Nets der bis dahin bester Schütze. Los Angeles hatte dagegen die bessere Antwort in Form eines 15:2-Laufs parat und entschied in dieser Phase die Partie.Für Schröder stand fest: "Das war der beste Sieg der Saison. Wir haben gekämpft und wir haben geworfen."

Raptors stellen Vereinsrekord auf
Die Toronto Raptors stellten beim 135:115-Erfolg bei Isaiah Hartensteins Cleveland Cavaliers einen neuen Vereinsrekord auf, indem die Kanadier 87 Punkte in der ersten Halbzeit erzielten. Der deutsche Center konnte die Niederlage trotz seiner zwölf Punkte nicht verhindern.
Isaac Bonga erzielte bei der 106:134-Pleite der Washington Wizards bei den Phoenix Suns in etwas mehr als vier Minuten keine Punkte.

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Montag, 12. April 2021, 20:14

Coronafälle: NHL zieht Konsequenzen

Zitat

Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat aufgrund des Infektionsgeschehens bei den Vancouver Canucks die Hauptrunde um fünf Tage verlängert.
Dies teilte die NHL mit. Vancouver hat seit dem 24. März kein Spiel mehr absolviert und muss acht Spiele nachholen, weil 21 Spieler des Klubs, darunter der frühere Mannheimer Marc Michaelis, positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Hinzu kommen vier Betreuer.
Die Canucks sollen die Saison am Freitag gegen die Edmonton Oilers um den deutschen Starspieler Leon Draisaitl fortsetzen. Insgesamt wurden in der Liga seit dem Saisonstart am 13. Januar bereits 54 Spiele verlegt, 49 wegen Corona. Wann die Play-offs beginnen, ist noch offen.

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Mittwoch, 14. April 2021, 20:02

Colorado auch dank Grubauer Topfavorit in der NHL

Zitat

Die meisten Siege, die meisten Spiele ohne Gegentor: Philipp Grubauer spielt die Saison seines Lebens in der NHL - und ist ein Grund, warum die Colorado Avalanche Favorit auf den Stanley Cup ist.

Für die Buchmacher und viele Experten ist klar: Die Colorado Avalanche ist der Topfavorit auf den Stanley Cup. Und wie beim ersten Triumph vor 25 Jahren soll ein Deutscher eine Hauptrolle spielen - 1996 schoss Uwe Krupp die "Lawine" mit seinem Tor in der dritten Verlängerung zum NHL-Titel, jetzt soll Philipp Grubauer die dritte Meisterschaft festhalten.
"Es ist ganz klar unser Ziel, dass wir den Cup gewinnen", sagt der Eishockey-Nationaltorwart im Interview mit dem "Sport-Informations-Dienst": "Wenn wir alle gesund bleiben, wird das Ziel greifbar sein."
Der 29-Jährige ist ein wichtiger Grund, warum das Team aus Denver in diesem Jahr so hoch gewettet wird. Beim 4:2 gegen die Arizona Coyotes, bei dem Grubauer 35 Schüsse abwehrte, feierte der Rosenheimer bereits seinen 25. Saisonsieg. Das ist ebenso Bestwert in der Liga wie seine fünf Shutouts, nie war er in seinen acht NHL-Jahren zuvor so gut.

Grubauer: "Statistiken schau ich mir nicht an"
Doch die Zahlen interessieren den Oberbayern nicht. "Statistiken und die Tabelle schau ich mir nicht an", sagt Grubauer. Rundum zufrieden mit der eigenen Leistung ist er nie. Das perfekte Spiel habe er noch nicht bestritten. "Es gibt immer ein bisschen was zu verändern", sagt er, "mit dem Ziel, immer besser zu werden und der Beste zu sein."
Dass er vor einer Woche beim 3:8 bei Minnesota Wild nach sieben Gegentoren ausgewechselt worden war, hat ihm zwar die Statistiken zerschossen. Es hat ihn aber auch darin bestärkt, dass er weiter konsequent an seinem Torwartspiel arbeiten muss. Jedes Spiel, jeder Fehler wird genau analysiert, auch wenn es am übernächsten Tag schon weitergeht.
Der enge Terminplan in der Corona-Saison kommt Grubauer entgegen. "Ich find's genial, dass ich jeden zweiten Tag spiele", sagt er. Der Stress sei trotzdem nicht größer als sonst: "Wir fliegen weniger in der Welt rum, sind länger an einem Standort. Wir spielen mehr, reisen aber auch weniger. Von daher kann der Körper sich erholen."
14 Spiele in 25 Tagen stehen noch bis zum Ende der Hauptrunde auf dem Programm, dann beginnen die Playoffs - und die Jagd auf den Stanley Cup. Gewonnen hat der Rosenheimer den größten Preis im Eishockey schon 2018, doch damals war er bei den Washington Capitals in der entscheidenden Phase nur die Nummer zwei zwischen den Pfosten. Diesmal will er im Finale selbst die Siege festhalten - und in die Fußstapfen von Uwe Krupp treten, der sich mit seinem Schlagschuss im vierten Endspiel vor 25 Jahren in Denver unsterblich machte.

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Mittwoch, 21. April 2021, 20:55

Die NHL hat einen neuen Rekordmann

Patrick Marleau ist neuer Rekordspieler in der NHL. Der Stürmer der San Jose Sharks setzte sich am Montag mit seinem 1.768. Einsatz in der NHL an die alleinige Spitze vor den legendären Gordie Howe.

Zitat

Die Partie ging allerdings verloren, der gegenwärtig nur im unteren Feld einzuordnende Club musste sich bei den Vegas Golden Knights mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Howe war von 1946-71 und 1979/80 in 1.767 NHL-Spielen aktiv.

Gratulationen erhielt der 41-jährige Marleau auch von NHL-Commissioner Gary Bettman. „Herzlichen Glückwunsch zu einer erstaunlichen Leistung. Im gleichen Satz wie Gordie Howe erwähnt zu werden, ist eine Leistung, von der die meisten Eishockeyspieler nur träumen können. Es ist historisch, einen seiner Rekorde zu brechen“, meinte dieser in einer Videobotschaft. Marleau verfolgte die Ehrung sichtlich gerührt am Eis der T-Mobile-Arena in Las Vegas, von den Rängen gab es minutenlangen Applaus.
Die Edmonton Oilers rückten in der North Division mit einem 4:1 über die Montreal Canadiens bei einem Spiel weniger bis auf einen Punkt an die Winnipeg Jets heran und liegen noch fünf hinter den führenden Toronto Maple Leafs.

In der Central Division zogen die Florida Panther Panthers mit einem 4:2 über die Columbus Blue Jackets punktemäßig mit dem Tabellenführer Carolina Hurricanes gleich, der bei Tampa Bay Lightning 2:3 n.v. verlor, aber zwei Spiele weniger absolviert hat.

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Donnerstag, 22. April 2021, 20:15

Vegas Golden Knights lösen das erste Play-off-Ticket
Als erste Mannschaft in der NHL-Saison 2020/21 haben die Vegas Golden Knights das Ticket für die Stanley Cup Play-offs gelöst. Von diesen träumen auch weiter die Chicago Blackhawks nach einem Monster-Comeback.

Zitat

Vegas feierte mit einem 5:2-Heimsieg gegen die San Jose Sharks nicht nur den achten Sieg in Serie, sondern auch den Einzug in die Play-offs. Die Golden Knights sind in der West Division enteilt und mit einer 33-11-2-Bilanz die beste Mannschaft in der gesamten NHL. Seit ihrer ersten Saison 2017/18 schafften es die Knights damit immer in die Endrunde.
Am Mittwochabend geriet Vegas allerdings zweimal in Rückstand: Erst durch den Schweizer Timo Meier (3.), dann durch den Tschechen Tomas Hertl (32.). Doch die Offensivmaschinerie der Golden Knights lief an: Jonathan Marchessault schnürte nicht nur einen Doppelpack (7., 54.), sondern bereitete auch die Treffer von Alex Tuch (40.) und Mattias Janmark (60., Empty Net) vor. Nur beim Powerplay-Tor von Mark Stone (33.) hatte Matchwinner Marchessault seine Hände nicht im Spiel.
"Es ist schön, dass wir das Ticket gelöst haben", freute sich Knights-Coach Peter DeBoer. "Das ist eine Leistung in dieser Liga, denn 31 Teams wollen in die Play-offs kommen, das darf man nicht vergessen." Vegas konnte alle sieben Saison-Spiele gegen den Rivalen aus San Jose gewinnen. Auch unabhängig davon Sharks kassierten die siebte Niederlage in Folge (0-6-1) und sehen ihre Play-off-Chancen schwinden. Stürmer Patrick Marleau, der am Montag zum neuen NHL-Rekordspieler aufgestiegen war, absolvierte sein 900. Spiel in Folge.

Chicagos Monster-Comeback gegen Nashville
Den Blackhawks gelang ein wichtiger 5:4-Sieg n.V. gegen die Nashville Predators. Chicago lag nach 41 Minuten bereits mit 1:4 zurück, landete dann aber ein Monster-Comeback: Binnen 171 Sekunden sorgten Wyatt Kalynuk (51.), Vinnie Hinostroza (52.) und Dominik Kubalik (53.) für den Ausgleich und die Overtime. Hier löste Brandon Hagel den so wichtigen Extra-Punkt (64.).
Nashville hat aktuell den vierten und letzten Play-off-Platz in der Central Division inne, doch Chicago ist bei noch einem Spiel weniger auf drei Punkte herangerückt. "Wir haben gekämpft und gekämpft und am Ende hat sich das für uns ausgezahlt", freute sich Hagel. Genauso wie Hinostroza: "Wir habennie aufgegeben. Wir sind zurückgekommen. Wenn du ein Playoff-Team sein willst, dann musst du solche Spiele gewinnen. Das zeigt den Charakter, den wir in unserer Kabine haben."

Sturm trifft weiter für Minnesota
Die Minnesota Wild haben einen 4:1-Auswärtssieg bei den Arizona Coyotes gefeiert. Dabei unterstrich der Deutsche Nico Sturm seine Formstärke mit einem Tor und einem Assist. Der 25- jährige Augsburger kommt alleine seit dem 10. April in sechs Spielen auf drei Treffer und zwei Assists. Insgesamt steht der Blondschopf bei sieben Saisontoren und fünf Vorlagen.
Für die Wild war es der fünfte Sieg in Folge. Diesen hielt Cam Talbot fest, der 39 von 40 Schüssen stoppte (97,5 Prozent Fangquote). Vorne trafen Kevin Fiala (33.), Marcus Foligno (45.), Kirill Kaprizov (59.) und Sturm (60., Empty Net). Minnesota ist voll auf Play-off-Kurs.

Niederlage für Draisaitl und Kahun
Die Edmonton Oilers kassierten eine 3:4-Heimniederlage gegen die Montreal Canadiens. Mit Leon Draisaitl (27:00 Minuten Eiszeit, davon 3:51 im Powerplay und 0:48 in Unterzahl) und Dominik Kahun (nur 5:44 Minuten Eiszeit) kamen zwei Deutsche für Edmonton zum Einsatz. Der 25-jährige Kölner Draisaitl gab in Überzahl den sekundären Assist zum zwischenzeitlichen 2:4 (58.) und stockte sein NHL-Konto damit auf 486 Scorerpunkte (190 Tore, 296 Assists) auf und ist nur noch einen Punktentfernt vom deutschen Rekordhalter Marco Sturm (242-245-487).

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Mittwoch, 28. April 2021, 20:18

Draisaitl bester deutscher Scorer der NHL-Geschichte

Zitat

Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat sich mit zwei Punkten beim Sieg der Edmonton Oilers gegen die Winnipeg Jets zum besten deutschen Scorer der NHL-Geschichte gemacht.

Der 25 Jahre alte Kölner bereitete beim 6:1 am Montagabend (Ortszeit) einen Treffer vor und erzielte das 4:0 selbst. Er kommt nun auf insgesamt 488 Punkte in der Hauptrunde und überholte in der Bestenliste Ex-Bundestrainer Marco Sturm, der bislang mit 487 Scorerpunkten der Rekordhalter war. Bei Draisaitl verteilen sich die Punkte auf 191 Tore und 297 Vorlagen in der besten Eishockey-Liga der Welt.
Draisaitl benötigte lediglich 468 Spiele und damit weniger als die Hälfte von Sturm, der von 1997 bis 2012 in der besten Eishockey-Liga der Welt aktiv war und inzwischen als Co-Trainer bei den Los Angeles Kings arbeitet. In den Playoffs haben beide je 22 Scorerpunkte geholt.
Durch den Sieg zogen die Oilers in der Tabelle wieder an den Jets vorbei und stehen auf Rang zwei der Nord-Division der kanadischen Teams.
Nationaltorwart Philipp Grubauer kam seit seiner Corona-Zwangspause noch nicht wieder zum Einsatz und stand auch beim 1:4 der Colorado Avalanche gegen die St. Louis Blues nicht auf dem Eis. Die Avalanche sind bereits für die Playoffs der NHL qualifiziert.
Tim Stützle verbuchte mit den Edmonton Oilers ein 2:1 gegen die Vancouver Canucks, bei denen Marc Michaelis nicht zum Einsatz kam. Stützle blieb im Duell der beiden derzeit am schlechtesten platzierten Teams der kanadischen Division ohne Torbeteiligung.

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Donnerstag, 6. Mai 2021, 20:31

NHL Spielbeginn, Prügelei

Aus Rache für ihren verletzten Superstar zettelten die Spieler der New York Rangers direkt nach Beginn der Partie gegen Washington zahlreiche Schlägereien an. Der Konflikt hatte zuvor schon zwei Offizielle den Job gekostet.

Zitat

In der NHL haben sich Spieler der Washington Capitals und der New York Rangers sofort nach Spielbeginn geprügelt. Vorausgegangen war im letzten Duell der beiden Eishockey-Teams zwei Tage zuvor eine Auseinandersetzung zwischen Capitals-Profi Tom Wilson und Artemi Panarin von den Rangers, in dessen Folge der Russe nicht weiterspielen konnte und in dieser Spielzeit nicht mehr einsatzfähig ist.
Als die Liga Wilson daraufhin zwar mit einer Geldstrafe, aber nicht mit einer Sperre belegte, echauffierten sich die Rangers in einem Brief über die Entscheidung und forderten die Absetzung des NHL-Disziplinarchefs George Parros.

141 Strafminuten, zwei entlassene Offizielle
Beim 4:2 für die Capitals verhängten die Schiedsrichter insgesamt 141 Strafminuten, allein in den ersten gut vier Minuten gab es sechs Schlägereien.
Zwischenzeitlich waren sechs Spieler der Capitals, die ebenfalls Lust auf diese Art der Konfliktlösung zu haben schienen, gleichzeitig in der Strafbox. »Ich denke, es war gut. Wir haben versucht für unseren Mitspieler einzutreten. Es war eine gute Reaktion«, sagte Rangers-Verteidiger Brendan Smith nach Angaben der Nachrichtenagentur AP.
Für die Rangers war es bereits zuvor ein turbulenter Tag: Als Reaktion auf die Suspendierungsforderung des NHL-Disziplinarchefs entließ die Franchise am Mittwoch Klubpräsident John Davidson und General Manager Jeff Gorton

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Dienstag, 11. Mai 2021, 20:03

Westbrook bricht 47 Jahre alten NBA-Rekord - Saison für Brown beendet

Russell Westbrook hat am Montagabend NBA-Geschichte geschrieben. Bittere Nachrichten gab es in Boston - und Stephan Curry führte derweil die Golden State Warriors zum Sieg.

Zitat

Westbrook ist in der NBA nun alleiniger Triple-Double-Rekordhalter. Der Star der Washington Wizards verbuchte bei der 124:125-Niederlage am Montag gegen die Atlanta Hawks am Montag zum 182. Mal in seiner Karriere zweistellige Werte in drei Statistikkategorien.

Der 32-Jährige erzielte 28 Punkte, holte 13 Rebounds und gab 21 Vorlagen zu Korberfolgen. Erst zwei Tage zuvor hatte Westbrook die Bestmarke von Oscar Robertson aus dem Jahr 1974 eingestellt. Rang drei in der Triple-Double-Wertung belegt Lakers-Legende Magic Johnson mit 138.
"Ich klopfe mir normalerweise nicht so gern auf die Schulter. Aber heute Abend mache ich es, weil ich den Leuten vor mir so dankbar bin und dem Mann da oben, der mir erlaubt, rauszugehen und das zu machen", sagte Westbrook und dankte Mitspielern und Trainern in seiner bisherigen Karriere.
Westbrook avancierte in der Partie außerdem zum vierten Profi der NBA-Geschichte, der nun mehr als 20.000 Punkte und 8000 Assists geschafft hat. Die anderen drei sind Robertson, LeBron James und Gary Payton. In der Partie gegen Atlanta blieb Westbrook allerdings der krönende Abschluss versagt: Sein letzter Drei-Punkte-Wurf verfehlte das Ziel, so dass es bei der Niederlage der Wizards blieb. Der deutsche Nationalspieler Isaac Bonga kam bei Washington nicht zum Einsatz.

Boston muss für den Rest der Saison auf Brown verzichten
Derweil mussten die Boston Celtics in der bislang enttäuschenden Saison einen weiteren Dämpfer verkraften. Jaylen Brown (24) wird wegen einer Bänderverletzung am linken Handgelenk operiert und fällt damit für den Rest der Saison aus. Besonders bitter, da Brown, der den Celtics nach einem Zusammenprall mit Jayson Tatum seit Anfang des Monats fehlte, in 58 Einsätzen auf einen Schnitt von 24,7 Punkten kam und damit Karrierebestwert verzeichnete.
Boston ist mit 35 Siegen und 33 Niederlagen im Osten nur Tabellensiebter und muss sich voraussichtlich über das Play-in-Turnier für das Play-off-Achtelfinale qualifizieren.

Golden State sichert Teilnahme am Play-in-Turnier
Die Golden State Warriors haben sich durch einen knappen 119:116-Sieg gegen die Utah Jazz für die Play-In-Spiele qualifiziert. Nachdem die Kalifornier erst noch einen beruhigenden Vorsprung verspielt hatten, machte sich Stephen Curry durch einen späten Dreier zum Matchwinner.

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