Mittlerweile sind wir gut angekommen und haben uns so halbwegs akklimatisiert, halbwegs, weil es hier fünf Uhr morgens ist und ich schon hellwach bin. Allerdings möchte ich noch eine Stunde warten, bis ich ins Fitnessstudio gehe, fünf scheint mir doch ein wenig zu früh. ![]()
Die Flüge war absolut unspektakulär, sowohl der von Wien nach Frankfurt als auch der nach Houston und wir sind sogar eine Stunde früher als geplant gelandet. Die Einreiseautomaten wollten uns nicht und daher mussten wir uns doch bei der Immigration anstellen, aber auch das ging schnell und dieses Mal nur zwei Fragen: Warum seid ihr hier und wie lange? Fingerabdrücke, Fotos und Stempel, das war's. Koffer waren auch gleich da und auch der Alamo Autovermieter hat sich mit einem einzigen "no, we are happy with what we booked" zufrieden gegeben. Die Choiceline SUV in Houston war der Hammer, mind. 20 Autos standen uns zur Auswahl, von klein über groß bis riesig, da hast du echt die Qual der Wahl und wir haben uns dann schließlich genau für den entschieden, den wir auch gebucht haben: Nissan Rongue, weiß, keine 1000 Meilen am Tacho. Mehr brauchen wir nicht mehr, die Kinder (19 und 17, also irgendwie stimmt Kinder nicht mehr ganz) haben wir ja dieses Mal zum ersten Mal zu Hause gelassen
Gestern war der erste Tag und nachdem ich meine Ohropax zu Hause vergessen hatte, war die Nacht nur furchtbar: Schnarchender Mann, laute Klimaanlage, lauter Kühlschrank und zu allem Überfluss flogen die Flugzeuge im Minutentakt über das Hotel, wo ich immer dachte, dass sie doch in unserem Zimmer landen würden. Für das habe ich den Tag in Houston gut durchgehalten. Wir sind zuerst einmal in Downtown Houston herumspaziert und zum Glück die Bekanntschaft eines "Security Guides" gemacht, denn wir kurz darauf auch gleich brauchten, weil ein Obdachloser mitten auf der Straße einen epileptischen Anfall hatte. So was ist echt blöd, weil ehrlich gesagt war der erste Instinkt, lieber weiterzugehen, aber das kann man ja nicht machen. Mein Mann und ich haben danach schon diskutiert, warum man zuerst überlegt, bevor man so jemanden hilft. Egal, zum Glück konnten wir den Security Guide gleich holen und der hat dann alles weitere veranlasst. Trotzdem ein kleiner Schock.
Ich mache derzeit bei einer "1000 Meilen Walking Challenge" mit uns so haben wir auch in Houston einen Walking Trail gefunden, durch den Bayou Park, einfach herrlich - und wie viele Leute da am Sporteln sind, unfassbar. Mir kommt überhaupt vor, dass die Amis hier bei weitem nicht so übergewichtig sind. Früher habe ich mich in den USA vor allem wohlgefühlt, weil ich mit meinem massiven Übergewicht, das ich damals hatte, nicht aufgefallen bin - zumindest in Houston sieht man meistens schlanke Personen!
Ich würde euch ja direkt Bilder posten, weiß aber nicht, wie das geht! Wenn mich jemand aufklärt, dann kann ich sie gleich direkt einfügen! ![]()
Soweit so gut, der Start ist also gelungen!