ich finde ich macht es euch da etwas einfach- viele interviews haben doch gezeigt, dass viele menschen nur begrenzte wahlmöglichkeiten hatten. Wer darüber urteilt während er aus einer trockene region stammt macht es sich sehr leicht.
jeder deutscher (ich auch) lebt doch mit risiken die eine gewinnbestimmte versicherung nicht tragen würde.
Aber zugegeben meist trifft es ebendie steuerzahler über die krankenversicherung ...Meine Meinung
Wiebke
Ich kann dem nur zustimmen. Viele Menschen in den von der Flut betroffenen Gebietensind heimatverbunden und wollen ungern umziehen. Genauso wie ich als Rheinländer ungern hier wegziehen würde. Wie Wiebke glaube ich auch, dass einige/viele Menschen auch nur begrenzte Möglichkeiten haben umzuziehen, sei es aus beruflichen oder finanziellen Gründen. In einem Interview wurde ein junges Paar befragt, warum sie ihr von den Fluten zerstörtes Geschäft nicht an einem anderem Ort wieder eröffnen würden. Daraufhin wurde geantwortet, dass man sich bewusst für den Verbleib im Ort entschieden hat, um die Stadt nicht aussterben zu lassen, da die meisten jungen Menschen in die Großstädte wegziehen würden. Wo wir bei den jungen Menschen wären. Das "die-heutige-Jugend-ist-faul"-Bashing ist so alt wie die Menschheit. Ich hoffe, dass ich nicht so pauschal über "die" Jugend sprechen werde, wenn ich meine Pension beziehe.
Und zum Thema Katastrophentourismus verweise ich auf wikipedia.