Auch von Bodie haben Martina und ich unserem Toni im Vorfeld schon viel erzählt. Heute passte es, dass er sich selbst ein Bild von dieser netten Ghost Town machen kann. An der Kasse verlangte man inzwischen 7,-$ Eintritt pro Person. 2010 mussten wir noch 5,-$ pro Nase auf den Tisch legen. Ok Bodie ist älter geworden und ein guter Schnaps ist ja auch teuer, je länger er gereift ist.
Übrigens, am Parkplatz fanden gerade massive Bauarbeiten statt. Sie wollen den Zugang vom Parkplatz bis zur eigentlichen Ghost Town befestigen und es Leuten mit Handicap erleichtern.
Ich hatte schon Kirchen Entzug, also ging ich erst mal da rein um zu beichten. Mir fällt da gerade was ein. Ich bin ja nun so tüttelig und vergesse viel. Kann ich für etwas in die Hölle kommen, von dem ich gar nicht mehr weiß, dass ich es getan habe? Und wie ist das, wenn Toni dem Pastor erzählt, dass ich nach fremden Röcken geguckt habe? Das ist doch petzen und gilt nicht oder?!
Foto - Methodistenkirche Baujahr 1822, der letzte Gottesdienst fand hier 1932 statt
Ich kann mir gar nicht richtig vorstellen, dass hier mal 10000 Menschen im Ort gelebt haben und jetzt nur noch eine Geisterstadt davon übrig ist. Von all den Häusern sind heute aber nur noch etwa 5% zu sehen. Der Rest ist abgefackelt bzw. vom Winde verweht.
Blick auf die Standard Mine, in der früher Gold in Massen geschürft wurde.
Hier das ehemalige Shoppingcenter von Bodie.
Der 1927er Dodge Graham gehört mit zu den bekanntesten Motiven in Bodie.
Ich hatte unseren Lieblings Ranger vom Bodie State Historic Park schon vermisst. Im Museum fand ich ihn dann wieder.
Für Toni war es seine erste Ghost Town, die er in seinem Leben gesehen hat. Er war total begeistert. Auch mich hat Bodie wieder richtig Spaß gemacht. Auf meiner persönlichen Liste der Top Ghost Towns steht Bodie auf dem dritten Platz, gleich nach South Park City und Nevada City. Einen Besuch können wir nur empfehlen.
Wer noch was zappelndes gucken mag, hier ein kleines Video.
http://vimeo.com/79616692