TV-Tipps für die USA und Kanada

  • Von Floridas Stränden in die Straßen von San Francisco

    Zitat

    Dokumentation von Michael Schoenwolff aus Marl


    Der Film von Michael Schoenwolff begleitet eine Reise durch die USA der 1970er Jahre: vorbei an Highways, Kleinstädten und den Stränden von St. Petersburg in Florida, bevor der Blick nach San Francisco wechselt. Dort zeigt die Kamera den Alltag zwischen Straßenschluchten, Chinatown, Souvenirläden und den historischen Cable Cars. Auch Orte wie die Lombard Street, die Piers am Hafen und die Golden Gate Bridge tauchen auf. Der Beitrag beobachtet ruhig und ohne große Inszenierung das Leben in der Stadt und erzählt von Kontrasten: Tourismus und Arbeit, Geschichte und Gegenwart, Bewegung und Innehalten.


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    Die Bilder sprechen für sich, der Kommenta(to)r war für mich aber nicht der „Burner“.;)

  • Grand Canyon - Abenteuer Erdgeschichte


    Link zur arte-Mediathek

  • America, who are you?

    Eine Mentalitätsgeschichte der USA - Freiheit und Religion

    Zitat

    Am 4. Juli, dem Tag der Unabhängigkeitserklärung, feiern die USA ihr 250-jähriges Jubiläum. Doch heute wirken die Vereinigten Staaten auf viele Europäer zunehmend fremd und immer bedrohlicher. Wer die amerikanische Mentalität verstehen will, muss zurück zu den Wurzeln und Mythen, die sie geprägt haben. Eine Geschichte voller Brüche und Konflikte, die bis heute nachwirkt.

    Am Anfang steht das Ideal der Freiheit, seit der Unabhängigkeitserklärung von 1776 Kern der amerikanischen Identität. Doch dieses Versprechen galt lange nicht für alle. Der Kampf um gleiche Rechte zieht sich durch die gesamte US-Geschichte – von der Abschaffung der Sklaverei über die Bürgerrechtsbewegung bis zu aktuellen Konflikten. Ein zweiter Grundpfeiler ist der Glaube. Religiöse Bewegungen, vor allem die christliche Rechte, beeinflussen die politische Debatte in den USA bis heute – vom Streit um Abtreibung bis zum Erstarken des christlichen Nationalismus. Hinzu kommt der American Dream: die Vorstellung, dass sozialer Aufstieg durch Leistung möglich ist. Doch der Mythos vom Selfmademan verdeckt eine Realität, in der nur wenige diesen Aufstieg tatsächlich schaffen. Schließlich prägt ein allgegenwärtiger Patriotismus das Land. Zwischen Stolz, Machtinteressen und globalem Sendungsbewusstsein bestimmen die USA ihre Rolle in der Welt immer wieder neu. Diese vier Kräfte sind widersprüchlich, oft konfliktreich – und wirken bis heute fort. Sie erklären, warum die USA faszinieren, polarisieren und herausfordern. Und sie führen zu einer zentralen Frage: America – who are you?

    Deutschland 2026


    Link zu Teil 1


    America, who are you?

    Eine Mentalitätsgeschichte der USA - Kapitalismus und Supermacht

    Zitat

    Die USA als Ikone der Freiheit, als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, als Europas Partner und Verbündeter – das, so scheint es, war einmal: Das Amerika Donald Trumps empfinden immer mehr Menschen 250 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung als fremd und bedrohlich. Teil zwei folgt den Anfängen des US-Kapitalismus und dem Aufstieg zum selbsternannten Führer der freien Welt.

    Die Unabhängigkeitserklärung von 1776, das Eintreten für Freiheit und Selbstbestimmung, gilt bis heute als Kern der amerikanischen Identität. Allerdings wurden die USA im Laufe ihrer Geschichte diesem Anspruch selbst nicht immer gerecht: Rassendiskriminierung, Ungleichheit, Bürgerrechtsbewegungen bis hin zu aktuellen Konflikten.

    Bei allem fasziniert der American Dream bis heute: Er verspricht jedem Menschen Wohlstand und Erfolg durch harte Arbeit, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Auch diese Idee reicht bis in die Gründungszeit der USA zurück. Mit der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts nahm der Glaube an Erfolg und Aufstieg dann neue Formen an, etwa im Slogan "vom Tellerwäscher zum Millionär". Umso dramatischer war der Wirtschaftszusammenbruch 1929. Erst dem neugewählten Präsidenten Franklin D. Roosevelt gelang es, das Ruder mit seinem New Deal herumzureißen.

    Neu war die Orientierung auf die soziale Verantwortung des Staates. Der New Deal begründete aber auch den Konflikt zwischen den beiden großen Parteien um die Rolle des Staates. Während die Demokraten für einen fürsorglichen Staat stehen, betonen die Republikaner – in puritanischer Tradition – die individuelle Eigenverantwortung und kritisieren die Ausweitung staatlicher Macht. Dieser Konflikt spaltet die USA bis heute.

    Dabei ist Patriotismus nach wie vor von zentraler Bedeutung, ebenso wie das amerikanische Sendungsbewusstsein. Donald Trump hat mit der langen Tradition der USA als "leader of the free world" gebrochen. Er und seine "MAGA"-Bewegung stehen heute eher für einen neuen Isolationismus.


    Link zu Teil 2

  • Die erste Folge habe ich gestern im TV gesehen und fand sie gut!


    Die amerikanische Revolution

    Die preisgekrönte, sechsteilige Dokumentarserie "Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA" von US-Filmemacher Ken Burns beleuchtet umfassend den Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783.

    USA 2025

    Links zur arte Mediathek.


    Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA (1/6)

    Im Namen der Freiheit (Mai 1754 - Mai 1775)

    Zitat

    In den nordamerikanischen Kolonien eskaliert der Widerstand gegen die britische Politik in Steuer-, Land- und Souveränitätsfragen zu offener Gewalt. Die Kämpfe in Massachusetts münden in einem Krieg, der 13 bislang uneinige Kolonien zusammenschweißt.


    Die nordamerikanischen Kolonisten widersetzen sich den Bestrebungen der britischen Krone und des Parlaments, ihre Kontrolle in Nordamerika auszuweiten. Die schwelenden Spannungen um Land, Steuern und Souveränität eskalieren zu gewaltsamen Konflikten.

    Nach der Boston Tea Party 1773 verhängt die britische Regierung das Kriegsrecht über Massachusetts. Die Schlachten von Lexington und Concord 1775 markieren den Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, der acht Jahre dauern wird.


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    Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA (2/6)

    Land der Ideale (Mai 1775 - Juli 1776)

    Zitat

    Während die Bewohnerinnen und Bewohner Neuenglands alles daransetzen, die britische Armee aus Boston zu vertreiben, ernennt der Kongress George Washington zum Oberbefehlshaber der neuen Kontinentalarmee. Im Juli 1776 proklamiert der Kongress die Unabhängigkeit Amerikas unter Berufung auf das Widerstandsrecht des Volkes gegen Tyrannei.


    Als der Unabhängigkeitskrieg beginnt, sind die Bewohnerinnen und Bewohner Neuenglands stark gespalten. Nach der Schlacht von Bunker Hill kommt George Washington aus Virginia ins Spiel: Er wird Oberbefehlshaber der neu gegründeten Kontinentalarmee. Im Juli 1776 verabschiedet der Kontinentalkongress die Unabhängigkeitserklärung, die das Recht auf eine eigene Regierung festschreibt.


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    Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA (3/6)

    Schwierige Zeiten (Juli 1776 - Januar 1777)

    Zitat

    Sir William Howe, Oberbefehlshaber der britischen Armee, schlägt General Washington in Long Island und Manhattan und zwingt damit die Amerikaner, New York City aufzugeben. Nach dem Rückzug quer durch New Jersey sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und greift einen Außenposten in Trenton an.


    Die inzwischen zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ausgewachsene Rebellion steht vor einem entscheidenden Gefecht: Die britischen Hauptstreitkräfte und die Royal Navy nähern sich New York. General Washington bereitet sich auf die Verteidigung vor, insbesondere auf einen Angriff über den Seeweg. Doch die Schlacht von Long Island wird zur bisher größten Niederlage für die Aufständischen, die nur knapp entkommen können und die nächsten Monate auf der Flucht verbringen. Ende Dezember sammelt sich Washingtons Kontinentalarmee und beschließt, einen Außenposten in Trenton, New Jersey, anzugreifen.


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    Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA (4/6)

    Der Durchbruch (Januar 1777 - Februar 1778)

    Zitat

    Nach einer gegen die Kontinentalarmee gewonnenen Schlacht nimmt General Howe Philadelphia ein und zwingt den Kongress zur Flucht. Aber dann bewegt der überraschende Sieg der Aufständischen über Generalmajor John Burgoyne in Saratoga Frankreich zum Kriegseintritt an der Seite der Amerikaner.


    Amerika steht ein drittes verheerendes Kriegsjahr bevor. Die britischen Oberbefehlshaber planen einen Eroberungsangriff auf Albany und Philadelphia. Die Truppen der Krone unter General Howe besiegen General Washingtons Kontinentalarmee in Brandywine und Germantown; der Kongress flieht aus Philadelphia. Aber der Überraschungssieg der Amerikaner über Generalmajor Burgoyne in Saratoga markiert einen Wendepunkt und bewegt die Franzosen zum Kriegseintritt an der Seite der Amerikaner.


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    Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA (5/6)

    Die Seele Amerikas (Dezember 1777 - Mai 1780)

    Zitat

    Nach Valley Forge und Monmouth ändert sich durch das amerikanisch-französische Bündnis das Kräfteverhältnis und der Krieg verlagert sich zu neuen Schauplätzen. Vor den Küsten Englands und in der Karibik wüten Seeschlachten, während Bodentruppen in ein Gebiet der indigenen Bevölkerung und in die Südstaaten vordringen. Die Krone erobert Charleston.


    Nach einem langen, harten Winter in Valley Forge führt George Washington seine erstarkte Kontinentalarmee gegen die britische Armee ins Feld. Die Schlacht von Monmouth bleibt zwar ergebnislos, aber durch das amerikanisch-französische Bündnis ändert sich das Kräfteverhältnis und der Krieg verlagert sich an neue Schauplätze. Vor der englischen Küste und in der Karibik wüten Seeschlachten, während Bodentruppen in ein Gebiet der indigenen Bevölkerung und in die Südstaaten vordringen. Die britische Armee und die Royal Navy erobern Charleston.


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    Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA (6/6)

    Das höchste Gut (Mai 1780 - und danach)

    Zitat

    General Cornwallis gerät im Süden zunehmend unter Druck. Unterstützt von den Franzosen, gewinnt General Washington die entscheidende Schlacht bei Yorktown: Die Unabhängigkeit der ehemals britischen Kolonien ist besiegelt, und nun streben die Amerikaner eine echte Vereinigung an.


    Die Truppen des britischen Generals General Cornwallis geraten zunehmend unter Druck. Unterdessen läuft einer der talentiertesten Feldkommandeure der Amerikaner zu den Briten über. Unterstützt von den französischen Land- und Seestreitkräften gewinnt Washingtons Kontinentalarmee die entscheidende Schlacht bei Yorktown. Die ehemaligen britischen Kolonien haben ihre Unabhängigkeit errungen und es herrscht wieder Frieden. Nun streben die Amerikaner eine echte Vereinigung an.


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