NFL-Saison 2020/2021

  • NFL plant Riesen-Aktion gegen soziale Ungerechtigkeit

    Die "Black Lives Matter"-Bewegung erobert auch die NFL. Aus Protest gegen soziale Ungerechtigkeit planen Liga, Spielergewerkschaft und Eigentümer eine Riesen-Aktion zum Auftakt der Regular Season.


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  • NFL-Ticker zum Deadline Day: Die Deutschen St. Brown, Mark Nzeocha und Johnson stehen im Kader

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    Wenige Tage vor dem Start der NFL-Saison 2020 wird ausgemistet. Die 32 Klubs müssen bis 22 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ihre endgültigen Kader benennen. Das heißt auch, Hunderte Profis müssen kurz vor dem ersten Ziel ihre Spinds räumen. ran.de hält euch im Liveticker zum Deadline Day auf dem Laufenden.


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  • NFL 2020 live auf ProSieben, ProSieben MAXX und ran.de: Unser Programm zum Saisonstart

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    Das Saison-Eröffnungsspiel zwischen Titelverteidiger Kansas City Chiefs und den Houston Texans läuft in der Nacht vom 10. auf den 11. September ab 2:10 Uhr auf ProSieben und im Livestream auf ran.de.
    Ab Sonntag, den 13. September gibt es dann wöchentlich wieder die geballte Ladung Live-Football.
    Mit der fünften und finalen Folge von "Hard Knock Los Angeles" läutet ran Football ab 17:00 Uhr auf ProSieben MAXX den ersten von vielen "verdammten Sonntagen" ein.
    Im Anschluss folgt ab 18 Uhr das Magazin #ranNFLsüchtig, ab 19 Uhr zwei Livespiele in voller Länge sowie ein Exklusivspiel auf ran.de.
    Die Auswahl der Partien für den 1. Spieltag geben wir am Sonntag beim "ranNFLsüchtig Season Kickoff" auf ProSieben MAXX bekannt, die Begegnungen für die weiteren 16 Spieltage immer mittwochs gegen 8:30 Uhr auf ran.de.


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  • Das Eröffnungsspiel Chiefs gegen Texans wird Donnerstag Nacht zwar auch schon übretragen - aber 2:10 Uhr ist jetzt keine schöne Zeit.

    Aber am Sonntag kann man wieder zwei Spiele sehen - wie an jedem Sonntag in nächster Zeit.
    Offiziell wird erst am Mittwoch bekanntgegeben, welche Spiele es sein werden.
    Aber vorhin war zwischenzeitlich auf ran zu lesen dass es die Spiele
    19:00 Uhr New England Patriots - Miami Dolphins und
    22:25 Uhr New Orleans Saints - Tampa Bay Buccaneers
    sein werden.

    Ich freue mich schon drauf! :winken:

  • "Größer" als der Super Bowl: NFL-Start im Zeichen der Proteste

    Nach flächendeckenden Anti-Rassismus-Protesten in anderen US-Ligen blickt Amerika gespannt auf den Saisonstart der NFL. Vor vier Jahren startete ein Football-Profi die Aktionen gegen Polizeigewalt. Die Liga geht auf ihre Spieler zu - und steht dennoch in der Kritik.


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  • Warum ein Football-Star ganz Amerika erstaunt

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    In den vergangenen Wochen hat DeAndre Hopkins kaum geschlafen. Zur Ruhe gekommen ist er, wenn überhaupt, durch Meditation. Das ist ungewöhnlich für einen, der schon als Kind so ruhig und introvertiert war, dass er in großer Zahl Schnuller durchgekaut hat, statt zu schreien. „Nuk“ wird er deshalb heute genannt, der Football-Profi der Arizona Cardinals, in Anlehnung an eine bekannte Marke von Babyartikeln. Doch Hopkins’ Schlaflosigkeit hatte einen Grund.
    Der Wide Receiver arbeitete einen neuen Vertrag für sich aus, ohne Agenten, ohne professionelle Berater. Nacht um Nacht saß er da, schlug Fachbegriffe in Büchern nach, feilschte an den Konditionen, versuchte seinen eigenen Wert zu beziffern. Das beachtliche Ergebnis: zwei weitere Jahre beim NFL-Team aus Glendale mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 54,5 Millionen Dollar, davon 42,75 Millionen Dollar (etwa 36 Millionen Euro) als Garantiesumme. Allein 27,25 Millionen Dollar erhält der 28-Jährige als sogenannten Unterschriftsbonus, als Handgeld quasi, direkt überwiesen.

    Kein Zuckerschlecken
    Als der Deal vor wenigen Tagen bekanntwurde, stand die amerikanische Sportwelt kopf. Nicht nur weil Hopkins seinen neuen Vertrag weitestgehend selbst mit seiner Franchise ausgehandelt hat. Cardinals-Geschäftsführer Steve Keim bezeichnete die intensiven Gespräche später als „nahezu einzigartig“ und „alles andere als ein Zuckerschlecken“. Hopkins würde damit auch zum bestbezahlten Spieler der National Football League, der nicht auf der zentralen und deshalb hochdotierten Quarterback-Position eingesetzt wird, lauteten die Schlagzeilen.
    Doch die Sache hat einen Haken: Diese Annahme gilt nur vom Vertragsbeginn 2023 an. Bis dahin hat der Spitzenathlet, für viele einer der besten Wide Receiver der gesamten Liga, ohnehin noch einen Dreijahresvertrag in Arizona, wohin er erst kürzlich von den Houston Texans gewechselt ist. Dabei verdient Hopkins im Schnitt 13,3 Millionen Dollar pro Jahr, addiert mit den möglichen Gesamteinnahmen aus seinem neuen Vertrag ergibt sich so ein durchschnittliches Jahresgehalt von etwa 18,9 Millionen Dollar über die nächsten fünf Jahre. Und schon ist Hopkins nicht mehr der Spitzenverdiener, bis 2023 dürften in der kapitalgetriebenen NFL ohnehin noch höher dotierte Verträge anderer Spieler verhandelt werden.
    Hopkins aber, der seinen Vater durch einen Verkehrsunfall im frühesten Kindesalter verlor und dessen dann alleinerziehende Mutter später bei einem Säureanschlag beinahe vollständig erblindete, sei es nicht um maximalen Ertrag gegangen, das betonte er immer wieder: „Ich wollte die Sache einfach selbst in die Hand nehmen. Zeigen, dass man Dinge selbst erledigen kann.“ Später, nach seiner Zeit als Profi, wolle er weiter im Football-Geschäft bleiben und sich hauptberuflich um Vertragsangelegenheiten kümmern. Da sei es jetzt eben „der richtige Zeitpunkt gewesen, all das zu lernen, was ich später hoffentlich einmal wissen muss“. An diesem Sonntag (22.25 Uhr MESZ) startet Hopkins mit den Cardinals gegen den Vorjahresfinalteilnehmer San Francisco 49ers in die neue NFL-Saison.


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    Und ab jetzt: jeden verdammten Sonntag NFL American Football im Free TV! :thumbup:8-)

  • Brady nach Bucs-Pleite bedient


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  • NFL als „Sweet Home Alabama“
    Zum dritten Mal in Folge hatte Alabama mit 53 Spielern die meisten ehemaligen College Spieler als Aktive am NFL Kickoff Roster, wie die Liga bekannt gab.
    Link zu jeder Menge Statistik rund um die NFL

  • Als erst zweiter Deutscher
    NFL: Jakob Johnson erzielt Touchdown bei Patriots-Niederlage

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    Der Stuttgarter American-Football-Profi Jakob Johnson hat in der NFL einen Touchdown-Pass gefangen. Damit hat sich der Offensivspieler des mehrmaligen Meisters in die Geschichtsbücher eingetragen.

    Als erst zweiter deutscher Football-Profi hat der Stuttgarter Jakob Johnson einen Touchdown in der NFL erzielt. Bei der 30:35-Niederlage der New England Patriots gegen die Seattle Seahakws fing der als Fullback eingesetzte Johnson am Sonntagabend (Ortszeit) im dritten Viertel einen 1-Yard-Pass von Quarterback Cam Newton, der im Sommer den nach 20 Jahren abgewanderten Superstar Tom Brady ersetzt hatte, in der Endzone. Die sechs Punkte sorgten für den Zwischenstand zum 23:28.
    Johnson ist damit der erste deutsche Offensivspieler, der einen Touchdown in der besten Football-Liga der Welt erzielte. Zuvor gelang das einzig Verteidiger Markus Kuhn für die New York Giants im Jahr 2014. Für Newton, wertvollster Spieler (MVP) der Saison 2015/16, war es der erste Touchdown-Pass im Trikot der Patriots.
    Johnson spielt seine zweite Saison in der stärksten Football-Liga der Welt und war in Deutschland für die Stuttgart Scorpions in der GFL aktiv. Er erarbeitete sich seinen Platz bei den Patriots über ein Förderprogramm für internationale Spieler, das International Pathway Program (IPP). In seinem ersten NFL-Jahr hatte Johnson, der hauptsächlich als Blocker zum Einsatz kommt, einzig einen Pass für fünf Yards Raumgewinn gefangen.


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  • San Francisco 49ers verlieren Nick Bosa mit Kreuzbandriss - auch Jimmy Garoppolo verletzt

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    Die San Francisco 49ers haben offenbar einen Pyrrhus-Sieg über die New York Jets in Woche 2 (31:13) am Sonntag errungen. Sowohl Edge Rusher Nick Bosa als auch Quarterback Jimmy Garoppolo erlitten womöglich schwere Verletzungen.

    Die schwerste Verletzung des Tages in den Meadowlands erlitt dabei Bosa. Der letztjährige Erstrundenpick zog sich nach Auskunft von Head Coach Kyle Shanahan wahrscheinlich einen Kreuzbandriss zu, der seine Saison wohl beenden würde.
    Garoppolo wiederum erlitt in der ersten Hälfte des Spiels eine Knöchelverletzung und kam nach der Pause nicht zurück.Bei ihm handelt es sich offenbar um eine Stauchung des oberen Sprunggelenks. Seine Ausfallzeit könnten mehreren Medienberichten zufolge vier bis sechs Wochen betragen.
    Für ihn übernahm im Spiel Nick Mullens, der damit wohl auch in den kommenden Wochen zum Einsatz kommen könnte.
    Darüber hinaus verletzten sich bei den Niners auch noch Running Back Raheem Mostert und Defensive Lineman Solomon Thomas, beide ebenfalls mit Knieverletzungen. Bei ihnen stehen genauere Diagnosen aber noch aus.


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    Ich befürchte, dass meine 49ers die Playoffs abschreiben können. :S:
    Sicher werden sie noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Aber bei der starken Division, in der die 49ers spielen, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Weiterkommen unter diesen (Verletzungs)Voraussetzungen möglich ist.

    Schade! ;(

  • Falcons verlieren, weil sie offenbar die Regeln nicht kennen

    Die Regeln in der NFL sind komplex - anscheinend versteht sie sogar manch Footballprofi nicht ganz. Beim Spiel zwischen den Atlanta Falcons und den Dallas Cowboys hatte das Folgen.

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    In einem dramatischen NFL-Spiel haben die Atlanta Falcons am Sonntagabend einen 20-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben. Beim 39:40 (29:10) gegen die Dallas Cowboys sorgte ein kurioser Onside-Kick rund zwei Minuten vor dem Ende der Partie für die Entscheidung.
    Nach einem Touchdown zum 37:39 versuchten die Cowboys, bei nur noch 1:49 Minuten Restspielzeit im Ballbesitz zu bleiben. Dazu spielte Cowboys-Kicker Greg Zuerlein den Ball flach und mit wenig Tempo in Richtung des gegnerischen Returning-Teams. Anders als Zuerleins Teamkollegen, die den Ball erst nach zehn Yards berühren durften, hätten die Falcons-Spieler den Ball zu jeder Zeit aufnehmen dürfen. Stattdessen ließen sie ihn passieren, offenbar in dem Glauben, die Zehn-Yard-Grenze gelte auch für sie.
    So entwickelte sich ein groteskes Bild mit abwartenden, fast scheuen Spielern. Erst als sich ein Cowboys-Spieler auf den Ball warf, stürzten die Falcons hinterher.
    Der sogenannte Onside-Kick ist ein Trickspielzug und eine Variante des Kicks, bei dem ein Team den Ball nach einem Touchdown zurück zum Gegner schießt. In der Regel versucht der Kicker dabei, den Ball so weit wie möglich an die gegnerische Endzone zu schießen, um dem Gegner eine schlechte Feldposition zu überlassen.
    Beim Onside-Kick aber versucht der Kicker den Ball so zu schießen, dass ihn seine Mitspieler dem Gegner prompt wieder abnehmen. Der Spielzug ist mit einigem Risiko verbunden: Die Mannschaft, die den Kick ausführt, darf den Ball erst nach einer Distanz von zehn Yards aufnehmen. Der Gegner darf das sofort. Verliert das "kickende" Team den Ball, kommt der Gegner demnach in einer guten Feldposition an den Ball. Und dass es den Ball verliert, ist die Regel - in der vergangenen Spielzeit waren nur rund 13 Prozent der Versuche erfolgreich.


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  • Corona-Verstöße! Strafen gegen NFL-Teams und Head Coaches

    Drei NFL-Teams und ihre Head Coaches sind wegen Verstößen gegen die Corona-Richtlinien mit Geldstrafen belegt worden. Zudem gesteht ein NFL-Trainer, dass er bereits am Corona-Virus erkrankt war.

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    Die NFL hat drei Teams und ihre Head Coaches wegen Verstößen gegen die Corona-Richtlinien mit Geldstrafen in Höhe von insgesamt mehr als einer Million Dollar belegt. Das berichtet das "NFL-Network".
    Demnach sollen die Denver Broncos, die San Francisco 49ers und die Seattle Seahawks jeweils zu einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar (212.000 Euro) verurteilt worden sein. Zudem wurden Vic Fangio (Broncos) sowie Kyle Shanahan (49ers) und Pete Carroll (Seahawks) ebenfalls jeweils mit einer Geldstrafe von 100.000 Dollar (85.000 EUR) belegt. Die drei Trainer hatten während ihrer Spiele am vergangenen Wochenende gegen die Maskenpflicht verstoßen.

    Auch anderen Teams drohen Strafen
    Diese Strafen könnten der Anfang von noch weiteren sein. So spekuliert "ESPN", dass Bill Belichick von den New England Patriots eine saftige Geldstrafe bekommen könnte. Zudem trugen auch Sean Payton von den New Orleans Saints und Jon Gruden von den Las Vegas Raiders im Montagnachtspiel die Masken nur sehr spärlich.
    "Ich versuche mein Bestes. Ich möchte in diesen Situation einfach so gut wie möglich mit den Spieler kommunizieren. Sollte ich daher bestraft haben, werde ich die Strafe zahlen, aber ich bin sehr sensibel bei dem Thema und möchte mich entschuldigen", sagte Gruden nach dem Spiel und gestand auch, dass er bereits am Corona-Virus erkrankt war.


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  • Sechs Teams siegen zum dritten Mal

    Sechs Teams sind in der US-Football-Liga NFL nach drei absolvierten Partien bisher mit einer makellosen 3:0-Bilanz unterwegs. Nicht alle von ihnen sind realistische Titelanwärter, einige aber schon.


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  • Chiefs schlagen Ravens: Mahomes knackt Rekord

    Rekordjäger Patrick Mahomes hat mit dem Titelverteidiger Kansas City Chiefs das NFL-Duell der Quarterback-Superstars gegen Lamar Jackson gewonnen.

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    Rekordjäger Patrick Mahomes hat mit dem Titelverteidiger Kansas City Chiefs das NFL-Duell der Quarterback-Superstars gegen Lamar Jackson klar gewonnen. Die Chiefs siegten in der Nacht zum Dienstag bei den Baltimore Ravens mit 34:20 und sind nach drei Spieltagen eines von sieben Teams mit perfekter Bilanz.
    Mahomes (25), der in den kommenden zehn Jahren eine halbe Milliarde Dollar verdienen wird, warf vier Touchdowns und erlief den fünften selbst. Mit 385 Yards stieg er zum schnellsten Quarterback in der Geschichte der National Football League auf, der mehr als 10.000 Yards erworfen hat (34 Spiele, davor Kurt Warner/36).
    Jackson enttäuschte mit nur 97 Pass-Yards und einem Touchdown, die Ravens stehen bei 2:1 Siegen.


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  • Teams beklagen viele Ausfälle
    Verletzungs-Desaster setzt NFL unter Druck

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    Trotz der Corona-Krise wurde der Saisonstart in der NFL nicht verschoben. Die Vorbereitung war aber kürzer. Das spüren die Fans jetzt, denn ein Spieler nach dem anderen fällt verletzt aus. Die Folgen sind groß.

    Einige Tage zuvor hatte Tarik Cohen einen neuen Vertrag bei den Chicago Bears unterschrieben. Drei Jahre für über 18 Millionen US-Dollar sollte der wendige Runningback kassieren. Nun stand er am Sonntag wieder auf dem Rasen. Mit seinen Bears war er bei den Falcons aus Atlanta zu Gast. Es sollte der dritte Sieg im dritten Spiel werden für das Team aus dem Bundesstaat Illinois. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd klappte es auch mit dem Sieg, doch für Cohen endete die Partie vorzeitig. Verletzt wurde der 25-Jährige ausgewechselt. Diagnose: Kreuzbandriss. Ergebnis: Saisonaus.

    Mehrere Superstars betroffen
    Das Schicksal von Tarik Cohen ist kein Einzelfall. Kreuzbandrisse sind, so muss man es in der NFL ausdrücken, aktuell an der Tagesordnung. Superstars wie Saquon Barkley (New York Giants) oder Nick Bosa (San Francisco 49ers) fallen ebenfalls die Saison aus. Insgesamt gibt es bereits mindestens 24 Fälle von Kreuzbandrissen – nach nur drei Spieltagen. Ein absurd hoher Wert, der die Zahl der Kreuzbandrisse bereits aus dem kompletten Vorjahr übersteigt. Nach 16 Spieltagen hatten 2019/20 "nur" 21 Spieler einen Kreuzbandriss.
    Die Zahl könnte sogar noch höher liegen, doch nicht jedes Team kommuniziert die konkreten Verletzungen ihrer Spieler. Manchmal ist nur von "Knie" die Rede, wenn ein Spieler ausfällt. Es ist ein Desaster für die NFL, die um jeden Preis die Saison stattfinden lassen wollte. Warnungen von Spielern oder medizinischen Experten fanden wenig Anklang, die Saison fand trotzdem statt.

    Der Fehler der Liga
    Die Corona-Krise verkürzte die Vorbereitung, Testspiele gab es nicht. Die Spieler wurden zum ersten Spieltag ins kalte Wasser geworfen. Zu viel Belastung für die Akteure, die im Training mit weniger Körperkontakt agieren. Das Resultat: die besagten Verletzungen.
    Der Trend ist für Spieler und Trainer besorgniserregend. Wer am Ende der Saison Meister wird, wird sich womöglich auch dadurch entscheiden, wer die wenigsten Verletzungen zu beklagen hat. Für Vorjahresfinalist San Francisco wird es dieses Jahr genau deshalb schwer. Die Verletztenliste bei den 49ers ist lang. Häufigster Fall von Verletzungen? Kreuzbandrisse (5).


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  • Tennessee Titans: Corona-Ausbruch bereitet der NFL Sorgen - Steelers-Spiel terminiert

    Bei den Tennessee Titans sind zwei weitere Spieler positiv getestet worden. NFL und NFLPA sind vor Ort in Nashville, das tägliche Testen wird verlängert und auch das Buffalo Bills-Spiel gerät langsam in den Fokus. Derweil wurde die abgesagte Partie gegen die Pittsburgh Steelers neu terminiert.


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  • Corona-Alarm in der NFL: Ist jetzt die Saison in Gefahr?

    Immer mehr NFL-Spieler haben einen positiven Corona-Test. Zwei Spiele sind bereits verschoben worden, ein drittes steht aktuell auf der Kippe.


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  • Coronafälle bei den Teams: Drei Spielverlegungen in der NFL

    Coronafälle haben in der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL für Terminverschiebungen an diesem und am nächsten Wochenende gesorgt.

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    Coronafälle haben in der NFL für Terminverschiebungen an diesem und am nächsten Wochenende gesorgt. Gleich drei Spiele mussten wegen COVID-19 verlegt werden, das gab die Liga bekannt.
    "Diese Entscheidungen wurden in Absprache mit medizinischen Experten getroffen, um die Gesundheit und Sicherheit von Spielern, Trainern und Mitarbeitern zu gewährleisten", teilte die NFL mit.
    Die Tennessee Titans, die seit Bekanntwerden des ersten positiven Tests am 24. September inzwischen 24 Fälle verzeichnen, spielen erst in der Nacht zu Mittwoch gegen die Buffalo Bills. Eigentlich hätte die Begegnung am Sonntag (Ortszeit) stattfinden sollen.

    Auch Mahomes muss warten
    Durch diese Verlegung muss auch das für Donnerstag (Ortszeit) geplante Aufeinandertreffen zwischen den Bills und Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs verschoben werden. Noch gibt es keinen neuen Termin, vermutlich wird am Sonntag (18. Oktober) gespielt.
    Die New England Patriots empfangen die Denver Broncos nicht an diesem Sonntag, sondern in der Nacht zu Dienstag.


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  • Nach Verschiebung: Buffalo Bills at Tennessee Titans live auf ProSieben MAXX und ran.de

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    Wir haben diesen Spieltag noch mehr Football im Free-TV für euch! ProSieben MAXX und ran.de übertragen in Week 5 ein weiteres NFL-Spiel live! In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab 0:50 Uhr gibt es Buffalo Bills at Tennessee Titans live im Free-TV!

    In dieser NFL-Saison ist alles ein wenig anders. Corona hat schon für einige Änderungen im Spielplan gesorgt, so auch in diesem Fall. Eigentlich war die Partie für Sonntag angesetzt, doch aufgrund zahlreicher positiver Testergebnisse bei den Titans hat die Liga das Spiel nach hinten verlegt.


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    Heute im TV:
    19:00 Uhr Kansas City Chiefs – Las Vegas Raiders
    22:25 Uhr Cleveland Browns – Indianapolis Colts

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