Harzer Roller oder Otto im Harz

  • Stiege

    Auf der Rückfahrt von Harzgerode zum Ferienhaus bin ich durch Stiege gekommen und habe angehalten, um mir doch noch was anzusehen.
    Link zu Wikipedia

    Jagdschloss und Kirche...

    ...vom Gondelteich aus gesehen.


    Spaziergang am Teich.

    Schloss und Kirche


    Schloss


    Aufstieg zu Kirche und Schloss


    Beim Schloss.


    Blick auf den Gondelteich.

    Danach war Aufwärmen im Ferienhaus angesagt.


    ...t.b.c....

  • Kannst ja beim nächsten Mal in Hornburg vorbeifahren.
    Der Ort besteht im wesentlich aus Ackerbürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert unterhalb der gleichnamigen Burg.

    Der Ort ist uralt, 994 erstmals urkundlich erwähnt und Geburtsstadt des deutschen Papst Clemens II. (1046- 1047) (*1005 - T 1047)

    Die Kirche Beatae Mariae Virginis

    mit der Statue von Clemens davor.

    Hornburg liegt an der Ilse, die sich malerisch mitten durch den Ort schlängelt.

    Solch ein Fratzenknagge unter der Dachtraufe sollte die bösen Geister vertreiben.

    Auch Bäthmann war schon hier. In der Neue Str. 11 hatte er im 19. Jh. seine Hornburger Wagenfabrik im stattlichen barocken Wohnhaus, welches der reiche Hopfenbauer Hinrich Hotopt in der 2. Hälfte des 17. Jh. erbaute.

    Von den einst 5 Stadttoren ist nur das Dammtor noch erhalten.

    Schreitet man durch das Tor und wendet sich rechts, gelangt man zum Haus mit der kleinsten Tür Hornburgs, Neue Str. 30. Nein die Menschen waren damals nicht so klein, das Straßenniveau war damals 70 cm niedriger.

    Als wir so stehen und knipsen, fragt uns eine Frau hinter uns, ob wir das Häuschen kaufen wollten. Kostet nicht viel, vielleicht 10.000€. Wir sollen mal guugeln.
    Sie hat Recht, sogar die großen Ackerbürgerhäuser bekommt man für kleines Geld. Wie diese beiden im nächsten Bild, je 300 m² Wohnfläche mit Innenhof.

    Beim Renovieren sollte man starke Nerven haben. Im Hintergrund, das Haus gegenüber dem Haus, welches mit roten Pfannen verkleidet ist, ist so ein Fall. Vorbildch renoviert und Einbauten der 1950er und 1960er zurück gebaut, liegt der Eigentümer seit einem Jahrzehnt mit der Denkmalbehörde über Kreuz. Das Verfahren ist inzwischen Preisgekrönt, no Fake. Es geht nur darum, ob die Fenster im Erdgeschoß zur Straßenseite nach Außen aufgehen müssen und damit in den Bürgersteig hineinragen, oder nach innen. Das Amt sagt nach Außen, die Versicherung sagt, die spinnen, und trotz Nachweises eines originalen Fensters, was nach innen aufgeht, beharrt das Amt auf seinen Willen. Der Eigentümer könne ja nicht beweisen, ob das Fenster im Hof oder an der Straße eingebaut gewesen sei.

    Die Häuser senken sich Richtung Hofdurchfahrt, da diese früher nicht gepflastert war.

    Und zu guter letzt, die ehemalige kaiserliche Post in Vorwerk 16, erbaut 1590. 1840 Teilung des Hause in 14 und 16 und Einrichtung der Poststelle. Die war hier bis 1996 beheimatet.

    Nein das sind nicht alle, es gibt noch mehr, wieviele mehr, das weiß nicht einmal die Stadt. Es lohnt sich.

    Gruß
    Ulrich

  • Sieht ja schmuck aus! :thumbup:

    Und an dem Ort bin ich diesmal ja vorbeigefahren, als ich in Vienenburg war. :huh:
    Aber meine Harz-Reiseführer haben davon nichts geschrieben.
    Aber alles andere ist dort erwähnt, was ich bislang hier vorgestellt habe.

    Mal sehen, vielleicht beim nächsten Mal......

  • Clausthal

    Bei der Rückfahrt aus dem Harz nach Hause war eigentlich kein Stop mehr im Harz geplant. Aber als ich im Ortsteil Clausthal von Clausthal-Zellerfeld durch kam, habe ich doch einen Halt gemacht.
    In Zellerfeld bin ich 2014 schon mal gewesen; hier aber noch nicht.
    Link zu Wikipedia

    Wegen dieser Kirche habe ich angehalten.


    Um den Kirchplatz herum.

    Rathaus

    Universität


    Ein paar Gebäude auf dem Weg zurück zum Parkplatz.


    Das waren jetzt alle Eindrücke von meinem Besuch im Harz 2018.
    Und es gibt immer noch mehr zu sehen.....


  • Von schwedischen Immigranten erbaut? :D

    :D Glaube ich eher nicht. Die Kirche ist die größte Holzkirche aus der Barockzeit, erbaut so Mitte des 17. Jahrhunderts.

  • Ich habe diese Meldung einfach mal an meinen Harzbericht angehängt, wo auch Fahrten mit der Harzer Schmalspurbahn beschrieben sind. Es scheint so, als wären die Fahrten der dampfenden Loks im Harz bald sehr eingeschränkt.


    "Größte Krise" - Harzer Schmalspurbahnen brauchen 800 Millionen Euro


    Link

  • Beliebte Touristenattraktion gerettet


    Link

  • Otto im Harz 2026 - Hasselfelde


    Nach 8 Jahren hat es mich mal wieder in den Harz verschlagen. Neben dem Besuch der Westernstadt Pullman City habe ich mir natürlich noch was vom Harz angeguckt, da ich den Aufenthalt ein wenig verlängert hatte.


    Zuerst Bilder aus Hasselfelde, welches zur Stadt „Oberharz am Brocken“ gehört. Dort hatten wir uns neben der Westernstadt in einem Ferienpark einquartiert und ich habe endlich mal einen Spaziergang durch den Ort gemacht.


    St.-Antonius-Kirche am Marktplatz.

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    “Rat der Stadt“ am Marktplatz.

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    Altes Postamt.

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    Touristen-Info-Center

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    Bilder vom historischen Bahnhof von Hasselfelde, der auch heute noch genutzt wird (4x am Tag), und seinen Ausstellungsobjekten.

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    Der Kurpark.

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    Der Ort ist ganz nett, man muss aber nicht extra hinfahren. Aber wenn man z.B. die Westernstadt besucht, kann man ruhig mal einen Spaziergang durch den Ort machen.


    ...t.b.c....

  • Otto im Harz 2026 – St. Andreasberg


    Ein Besuch von St. Andreasberg stand 2026 auf meiner Liste und dort vor allem die „Grube Samson“.


    Die Grube Samson ist ein historisches Bergwerk im Harz. Im Zuge der Erweiterung der Welterbestätte Erzbergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar um die Einrichtungen der historischen Oberharzer Wasserwirtschaft wurde die Grube Samson im Jahr 2010 als Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO unter der Bezeichnung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft anerkannt.

    Hier befindet sich die letzte funktionstüchtige „Fahrkunst“ der Welt – eine senkrechte Personenbeförderung in Bergwerksschächten. Auch sehenswert ist ein Kunstrad, welches mit Wasserkraft die Fahrkunst antreibt.


    Die Außengebäude der Grube Samson.

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    Führung durch die Grube, welche nur zweimal am Tag statt findet. Zunächst gab es ein paar theoretische Erklärungen wie damals alles ablief.

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    Darstellung der Fahrkunst. Nicht ganz ungefährlich, aber besser als stundenlang Leitern runter und rauf zu klettern.

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    Weiter runter zum „Kunstrad“.

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    Es ging weiter abwärts.

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    Weiterer abwärts.

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    Die „Fahrkunst“ - ein Abschnitt ist noch in Betrieb.

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    Ein paar Gänge.

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    Man kam an einer anderen Stelle weiter unten wieder heraus. Da in der Grube etwa 10°C herrschen, waren die etwa 27°C draußen ein „Hammerschlag“.


    Bilder vom Heimatmuseum.

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    Simulation der „Fahrkunst“.

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    Die Grube „Catharina Neufang“ ganz in der Nähe. Diese kann auch besichtigt werden. Ich habe aber darauf verzichtet.

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    Köhlerhütte in der Nähe.

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    Ich habe noch das Nationalpark-Haus des Nationalparks Harz besucht.

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    Dort gibt es neben Infos zum Nationalpark auch eine Ausstellung.

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    Den Besuch der Grube Samson kann ich sehr empfehlen! Mir hat es gefallen.


    Von der Zeit her hätte ich an dem Tag noch weitere kleinere Orte meiner Liste besuchen können. Da die Fahrerei durch den Harz mir generell schon auf den Keks ging und ich auch noch Umleitungen hätte fahren müssen, habe ich an dem Tag darauf verzichtet.

    Ich habe Tage später (nach dem Gruppentreffen in der Westernstadt) noch einen Versuch unternommen, die Burg Falkenstein zu besuchen. Die Gurkerei war dorthin noch schlimmer und auch nach meinem genervten Abbruch musste ich weite Umwege fahren, um wieder zur Westernstadt zurück zu kommen. 2,5 Stunden sinnlose Fahrerei durch den Harz.

    Darum kommen nur noch ein paar Bilder eine kleinen Wanderung.


    ...t.b.c....

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