“Erdbeer“-Vollmond

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Heute war mal wieder ein Spaziergang möglich.

Ich habe mal wieder einen Ausflug an den Niederrhein gemacht.

Gigantischer Hitzedom legt sich über die USA
ZitatAlles anzeigenIn den USA müssen sich 200 Millionen Menschen auf gefährlich hohe Temperaturen einstellen. Auch die Fußball-WM wird von der Hitzewelle betroffen sein.
Aktualisiert am 05.07.2026 - 08:25 Uhr
In Deutschland macht die Hitze eine Pause. Der sogenannte Hitzedom (oder Heat Dome), der Ende Juni für neue Hitzerekorde sorgte, zieht nach Osten ab. Doch nun braut sich in den USA eine immense Hitzeblase zusammen.
Dort stehen zwei Hitzeglocken kurz davor, sich zu einem riesigen Hitzedom zu vereinen. Eine der Hitzeglocken bildet sich über dem Südwesten der USA, die zweite entwickelt sich über dem subtropischen Atlantik, erklärte Jeff Berardelli, Chefmeteorologe des US-Senders WFLA.
Nach den aktuellen Prognosen sollen sich beide Hochdruckgebiete in den kommenden Tagen zu einem Hitzedom zusammenschließen, der sich bis zum US-Nationalfeiertag am 4. Juli festsetzen wird. Das bedeutet nach den Worten des Meteorologen Blake Matthews einen regelrechten "Juli-Hitzeschub".
Zu Beginn des Juli werden in vielen Regionen Höchsttemperaturen zwischen 32 und über 38 Grad Celsius erwartet. Die gefühlten Temperaturen könnten örtlich sogar über 40 Grad steigen. Nach Einschätzung des Wetterdienstes Accuweather könnte die Hitzewelle rund 200 Millionen Menschen in den USA betreffen.
"Bis Samstag, den 4. Juli, verlagert sich das Zentrum des Hitzedoms fast nach Chicago. Dann sind in einem großen Gebiet von Wisconsin über die Ostküste bis zur Golfküste Temperaturen von mehr als 32 Grad wahrscheinlich", Matthews dem US-Magazin "The Hill".
Die Hitzewelle erfasst zeitweise mehr als zwei Dutzend US-Bundesstaaten. Besonders im Mississippi- und Ohio-Tal rechnen Meteorologen mit einer langen Phase aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit.
In Chicago werden vier bis fünf Tage in Folge mit mindestens 32 Grad erwartet. In St. Louis könnten die Temperaturen sogar an mindestens acht Tagen hintereinander über 32 Grad liegen, örtlich nähern sich die Höchstwerte dort 38 Grad. Normal wären zu dieser Jahreszeit etwa 29 Grad in Chicago und rund 31 Grad in St. Louis.
In New York wird vom 1. bis zum 4. Juli eine ausgeprägte Hitzewelle erwartet. In Philadelphia sollen die hohen Temperaturen vom 30. Juni bis zum 5. Juli anhalten. In Washington könnte die Temperatur an vier Tagen in Folge auf mindestens 38 Grad klettern.
Besonders belastend ist nach Einschätzung der Meteorologen die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Der Nationale Wetterdienst der USA (NWS) warnt, dass sich "gefährliche bis rekordverdächtige Hitze auf die östlichen zwei Drittel des Landes ausbreiten" werde.
"In Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit könnten die gefühlten Temperaturen zwischen 38 und 43 Grad liegen", teilte der Wetterdienst mit. Für Teile der Bundesstaaten Iowa, Missouri und Kansas gelten bereits Warnungen vor extremer Hitze.
Nachts ist dabei nicht mit einer Erleichterung zu rechnen. "Während an einigen Orten Tagesrekorde fallen könnten, dürften vielerorts vor allem außergewöhnlich warme Nächte neue Rekorde aufstellen", sagte der Accuweather-Meteorologe Brandon Buckingham. In einigen Großstädten könnten die Temperaturen selbst nachts nicht unter 27 Grad Celsius sinken.
Mit Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen rund um den Unabhängigkeitstag der USA rief Bryan Putnam, Meteorologe des Nationalen Wetterdienstes der USA, die Menschen zur Vorsicht auf. "Selbst am Abend können die Temperaturen noch zwischen etwa 27 und 35 Grad liegen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit bleiben auch die gefühlten Temperaturen entsprechend hoch", sagte er. "Nur weil die Sonne untergeht, heißt das nicht, dass es nicht weiterhin heiß bleibt."
Auch Spiele der Fußball-WM sind betroffen, etwa am kommenden Samstag in Philadelphia. Dort wird am 4. Juli mit extremer Hitze gerechnet. Zudem sind starke Gewitter möglich.
Behörden fordern die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten unter dem Hitzedom auf, sich frühzeitig auf mehrere Tage mit extremen Temperaturen vorzubereiten. Die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Missouri erklärte, jeder solle "entsprechend planen und längere Aufenthalte im Freien nach Möglichkeit vermeiden". Zeige jemand Anzeichen einer hitzebedingten Erkrankung, müsse "sofort gehandelt werden".
Zu den hitzebedingten Erkrankungen zählen nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC unter anderem Erschöpfung, Ausschlag und Hitzeschlag. Mögliche Symptome sind Übelkeit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Schwindel.
Nach Angaben der CDC kann ein Hitzeschlag tödlich verlaufen oder zu dauerhaften Schäden führen, wenn Betroffene nicht umgehend medizinisch behandelt werden.
An den Rändern der Hitzeglocke erwarten Meteorologen außerdem starke Gewitter. Sie könnten von den Rocky Mountains über die nördlichen Great Plains bis in den Mittleren Westen und Nordosten ziehen. Auch entlang der Golfküste können sich Gewitter bilden.
Zum Feiertagswochenende dürfte sich der Jetstream verlagern und die Hitzeglocke wieder in Richtung Great Plains zurückdrängen. Dadurch könnten kühlere Luft und häufigere Gewitter in den Osten der USA gelangen. In Boston könnte die Entlastung bereits vor dem 4. Juli einsetzen. Washington dürfte voraussichtlich erst am späten Feiertag oder am darauffolgenden Sonntag etwas Abkühlung bekommen.
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