Yay, die Chiefs haben verloren![]()
NFL Saison 2025/2026
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Brandheiße Cowboys berauschen sich selbst
ZitatDie Dallas Cowboys sind im Flow. Gegen die Kansas City Chiefs feiern die Texaner an Thanksgiving den dritten Sieg in Serie und setzen ein Ausrufezeichen an die NFL.
Nach dem Spiel wurde genüsslich in die bereitgelegten Truthähne gebissen. Es gab wieder etwas zu feiern in Arlington. Erstmals seit 2023 haben die Dallas Cowboys wieder drei Siege in Folge eingefahren und stehen bei einer Bilanz von 6-5-1.
Damit sind die Cowboys wieder voll im Rennen um die Playoff-Spots der NFC. Noch Anfang November standen sie bei lediglich drei Siegen. Vor drei Wochen sorgte dann der Tod von Marshawn Kneeland für einen großen Schock rund um das Team.
Die Trauer hielt und hält an. Aber die Cowboys haben einen Weg gefunden, damit umzugehen. Kneelands Trikot hängt immer noch im Umkleideraum der Cowboys. Sie tragen eine Flagge mit der Nummer 94 mit sich auf das Spielfeld.
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Schock an Thanksgiving: Lions müssen mehrere Wochen auf St. Brown verzichten
ZitatAlles anzeigenDie Detroit Lions haben nicht nur ein wichtiges Divisionsduell gegen die Green Bay Packers mit 31:24 verloren, sondern müssen auch einen harten personellen Rückschlag verkraften. Amon-Ra St. Brown, Dreh- und Angelpunkt der Passing Offense, fällt mit einer Knöchelverletzung mehrere Wochen aus.
Es war eine unglückliche, aber folgenschwere Szene gleich zu Beginn des Thanksgiving-Duells gegen die Green Bay Packers: Beim zweiten Lions-Drive blockte Amon-Ra St. Brown auf einem Run-Play, als Teamkollege Trystan Colon-Castillo ins Straucheln geriet und dem Star-Receiver von hinten auf den Knöchel fiel.
St. Brown blieb minutenlang liegen, wurde von den Trainern behandelt und humpelte anschließend deutlich sichtbar in die Kabine. Eine Rückkehr schien zunächst möglich, doch im dritten Viertel wurde er endgültig "out" gesetzt - wenig später bestätigten Untersuchungen eine Knöchelverletzung, die ihn nun mehrere Wochen außer Gefecht setzt.
Head Coach Dan Campbell bestätigte nach der Partie, dass St. Brown ein paar Wochen fehlen wird. "Ich glaube nicht, dass das etwas Langfristiges ist. Das ist die gute Nachricht. Aber es könnte ein bis zwei Wochen dauern - wenn wir Glück haben", erklärte Campbell.
Die Verletzung des Pro Bowlers trifft Detroit zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Sam LaPorta fällt mit einer Rückenverletzung bereits für den Rest der Saison aus, Kalif Raymond war gegen Green Bay ebenfalls nicht einsatzfähig. Damit schrumpft die Receiver-Rotation erheblich: Jameson Williams und Rookie Isaac TeSlaa müssen nun verstärkt Verantwortung übernehmen, während Running Back Jahmyr Gibbs verstärkt in der Passing Offense gefragt sein wird.
St. Brown hatte bis dato eine der besten Saisons seiner Karriere gespielt: 75 Catches, 884 Yards und neun Touchdowns in elf Spielen.
Mit der Niederlage stehen die Lions nun bei 7-5 und rutschen in der NFC North auf Rang drei hinter Chicago und Green Bay. Und der Spielplan wird nicht leichter: Innerhalb der nächsten zwei Wochen warten die Dallas Cowboys und die Los Angeles Rams - beide Teams mitten im NFC-Playoff-Rennen.
Campbell bleibt dennoch zuversichtlich: "Wir haben uns ein kleines Loch gegraben, aber wir haben genug Qualität, um da rauszukommen. Jetzt heißt es: Fehler abstellen, regenerieren und das nächste Spiel gewinnen."
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Buh-Rufe hallen durch Philly - Tush-Push-Debakel in Philadelphia: Starke Bears gewinnen Duell der Division-Leader
ZitatAlles anzeigenDie Chicago Bears haben das Black-Friday-Spiel bei den Philadelphia Eagles mit 24:15 gewonnen. In einem extrem umkämpften Spiel kontrollierte Chicago mit seinem Laufspiel die Uhr, nutzte zwei Turnover und zog im Schlussviertel entscheidend davon, während die Eagles-Offense lange kaum ihren Rhythmus fand.
Chicago startete vielversprechend und brachte den Ball direkt in die Hälfte der Eagles, ließ aber früh eine große Chance liegen: Bei Fourth-and-1 an der Philadelphia-25 wurde Running Back Kyle Monangai zunächst ein First Down gegeben, doch nach Challenge von Eagles-Coach Nick Sirianni wurde der Spot korrigiert - Turnover on Downs. Die Eagles übernahmen an der eigenen 25, mussten jedoch fast umgehend punten und konnten den Swing nicht nutzen.
Nach dem erfolglosen Eagles-Drive arbeitete sich Chicago dann über einen 11-Play-Drive in die Endzone: D’Andre Swift, der zuvor schon mit einem 23-Yard-Lauf in Erscheinung getreten war, vollendete per 3-Yard-Rushing-Touchdown zum 7:0 für die Bears.
Im zweiten Viertel kam Philadelphia immerhin auf das Scoreboard, als Jake Elliott ein Field Goal aus 44 Yards zum 3:7 aus Eagles-Sicht verwandelte. Chicago antwortete jedoch sofort: Cairo Santos stellte mit einem Field Goal aus 30 Yards wieder auf zwei Scores Abstand - 10:3 bei noch ca. 7 Minuten im zweiten Viertel.
Danach blieb es bis zur Pause punktlos, weil beide Teams punten mussten, wobei die Eagles-Defense zumindest einmal ein Zeichen setzte: Jalen Carter sackte Williams bei Third-and-10 und half so, den Bears-Drive zu stoppen. Chicago führte zur Pause auch bei den erzielten First Downs deutlich mit 16:2, wodurch das Ergebnis aus Eagles-Sicht trotz des nur knappen Rückstands sehr schmeichelhaft wirkte.
Nach der Halbzeit punteten beide Teams zunächst, ehe Hurts mit einem anspruchsvollen, tiefen Wurf nur Bears-Safety Kevin Byard fand, der zur Interception abfing. Chicagos Offense startete dadurch auf Höhe der Mittellinie, konnte den Ballbesitz aber nicht nutzen und ging diesmal ohne Punkte vom Feld. Philadelphia profitierte im Gegenzug von einer Roughing-the-Passer-Strafe, Hurts lief danach selbst für 23 Yards und fand im nächsten Spielzug A.J. Brown für einen 33-Yard-Touchdown.
Weil der Extrapunkt misslang, verkürzten die Eagles jedoch nur auf 9:10. Der kurze Momentum-Swing hielt nicht lange an, denn Williams wurde drei Spielzüge später von Jalyx Hunt abgefangen. Doch als die Eagles nach dem Turnover an der 13 Yard-Linie der Bears per Tush Push einen kurzen Versuch in ein neues First Down umwandeln wollten, forcierte Cornerback Nahshon Wright einen Fumble gegen Hurts und sicherte den Ball für Chicago - ein Wendepunkt in diesem Spiel.
Denn die Bears schlugen aus dem Fehler sofort Kapital. Ein 87-Yard-Drive, in dem Chicago 79 Rushing Yards sammelte, endete mit einem 4-Yard-Rushing-Touchdown von Kyle Monangai zum 17:9. Philadelphia musste anschließend sofort punten, und Chicago legte nach: Williams fand Tight End Cole Kmet sehenswert für einen 28-Yard-Touchdown und baute die Führung auf 24:9 aus. Spätestens jetzt begleiteten laute Buhrufe von den Rängen die Partie.
Philadelphia verkürzte zwar noch in einem langen Drive, als Hurts erneut Brown für einen 4-Yard-Touchdown bediente, doch die Two-Point-Conversion misslang - 15:24 bei nur 3:10 Minuten Restzeit. Ein Onside-Kick scheiterte, zwar kassierte Chicago noch ein Turnover on Downs und die Eagles-Offense kam nochmal aufs Feld, doch auch ihr letzter Versuch endete ohne Punkte mit einem verfehlten 52-Yard-Field-Goal, bevor Williams den Sieg abknien konnte.
Caleb Williams kam auf 17 von 36 erfolgreiche Pässe für 154 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Jalen Hurts verbuchte 19 von 34 angekommene Pässe für 230 Yards und zwei Touchdowns, leistete sich aber auch eine Interception sowie einen verlorenen Fumble.
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