Kurioses aus den USA

  • Meldungen aus den USA - manchmal seltsam aber oft erheiternd. :zwinker:


    Die zehn verrücktesten Storys aus den USA 2013

    (:lachtod:)


    Am besten gefällt uns der Endlos-Name!
    Wie man den wohl richtig ausspricht? ?(

    Frau Keihanaikukauaka- hihuliheekahaunaele


    frech2

    (:hutab:) Viele Grüße
    Sylvia & Michael

    USA-Banner.png
    Florida 2009, Ostküste 2010, Südwesten 2011, Back in Florida 2012, Südstaaten 2013, Around the Rockys 2014, Desert & Dust 2015, Tex-Mex & Sunshine Week 2016, Red Rock Tour 2017, Sand & Stones & Fun in the sun 2018, Rock on & Rock the keys 2019, Back on tour & Soak up the sun 2022, Top of the Rocks 2023, Happy Vegas Trip 2024

  • diese Mail erhielt ich über Weihnachten


    Zitat

    und verdiene mir muehselig meine Broetchen Sechstklaessler zu unterrichten. Einige sind wirklich gut und eifrig am Lernen, andere sind einfach schon in den Startloechern benachteiligt, weil Armut und Hunger fuer's Lernen nicht zutraeglich sind. (this is an e-mail from the US not Haiti, for those who are listening in)
    Das Lehren ist ganz schoen anstrengend und nicht immer einfach wenn Eltern sich einmischen und sich die Welt so klein wie moeglich - eben Bethel - wuenschen. Und dann kommt da auch eine von Deutschland - wo ist das denn und sind dass auch alle Christen? - um unsere Kinder zu unterrichten. Finden wir denn nicht genug amerikanische Lehrer - vorzugsweise aus Bethel - fuer unsere Kinder? Ja, das ist ein Ausschnitt aus Amerika, das sich zu einem intellektuellen Niemandsland zurueck entwickelt.

  • (:lachtod:)


    Am besten gefällt uns der Endlos-Name!
    Wie man den wohl richtig ausspricht? ?(

    Frau Keihanaikukauaka- hihuliheekahaunaele


    frech2


    Hab den Bericht dazu vor einiger Zeit im TV gesehen (:tanz:)(:tanz:)(:tanz:)


    Wenn die jetzt noch nen Doppelnamen hätte, wäre das wohl der mega Hammer....Und wie wohl das Klingelschild jetzt aussieht ??!?!?

    [size=18]USA 2009, USA 2012
    [size=10]Bei Stammtischtreffen nette Leute getroffen....

  • Ja, Kalle, diese Email trifft ins Schwarze. Ich habe durch Familienangehörige Einblick in das hiesige Bildungswesen, von Schule bis College und Uni, und bestätige die Darstellung des Email-Schreibers.


    Was zu der überall präsenten vorgetragenen Christlichkeit hinzu kommt, ist eine sehr dürftige (Aus-)bildung der Lehrer, die im Regelfall mit Bachelor's Degree (und allein dieses ist hier schon - wie der Führerschein - von Neckermann) und kurzem "Pädagogik-Test" an die Schule gehen, wobei dieser "Pädagogik-Test" bereits inhaltlich darauf abzielt, nur ja keinen Ärger mit Eltern heraufzubeschwören. Für den Fachbereich Deutsch heißt das hier in Texas: es gibt Deutschlehrer, die zwar deutsche Vokabeln kennen, nicht aber in der Lage sind, einen Satz zu bilden, so dass das den Schülern vermittelte Wissen nicht im Entferntesten den Anforderungen der Kurse Deutsch 2 und Deutsch 3 an High Schools gerecht wird.


    Das Lehrmaterial für Schule und College ist zum Teil (im Central Texas College: Heinle - Wie geht's) so grausam fehlerhaft, dass mir die Worte fehlen und das Material zur Vorbereitung auf den Deutschleher-Test einer Familienangehörigen enthielt eine solche Vielzahl an Fehlern, dass man sich ensthaft fragen muss, warum niemand auf die Idee kommt, es vor der Veröffentlichung von einem Deutsch-Muttersprachler editieren zu lassen. Ist auch das einfach eine Auswirkung der allgemeinen Haltung: "Qualität, was ist das?", oder ist man schlichtweg zu sehr von der amerikanischen Überheblichkeit geprägt: "Wer soll denn etwas besser machen, als wir selbst?". Wer möchte, kann sich hier mal das Material "Languages other than English - German" herunterladen: http://cms.texes-ets.org/texes…Prep%20Manual%20Downloads - nur damit Ihr nachvollziehen könnt, dass ich das nicht aus der Luft greife. Es drängt sich auch da der Eindruck auf, den die von Kalle zitierte Email vermittelt: "Warum sollen wir uns anstrengen, etwas wirklich gut zu machen, wir sind doch christlich, das reicht". Ich will das noch nicht einmal unbedingt als schlecht brandmarken, vielleicht is es Teil dieser Christlichkeit, dass man hier zumeist deutlich freundlicheren Umgang miteinander pflegt, als im deutschen Alltag. Nur für die Bildung reicht es eben nicht. Auch wenn man es nicht glauben mag: Es gibt hier Erwachsene mit höherem Bildungsabschluss, die felsenfest an Adam und Eva glauben.


    Was bemerkenswert ist: Auch mit dieser schulischen Ausbildung schaffen es manche zur internationalen Spitze. Und das ist ein guter Aspekt am hiesigen Schulsystem, zumindest soweit ich es hier aus Texas beurteilen kann. Wer als Schüler Leistung bringen will, wird auch gefördert, das reicht vom Ausschöpfen aller schulinternen Möglichkeiten bis hin zu allerlei Stipendien-Angeboten von Colleges und Unis, die sich frühzeitig um die Spitzenschüler kümmern.


    Die Einschätzung des "intellektuellen Niemandslands" trifft auf die Standard-Schulausbildung aber nur zu gut zu. Die Auswirkungen spüren wir im Alltag. Kaum in irgendeiner Branche kann man davon ausgehen, dass irgendetwas gründlich oder zu 100% richtig ausgeführt wird. Noch nicht einmal im Banken-Sektor weiß man vorher, ob ein Auftrag richtig, gar nicht, mit zwei Wochen Verpätung oder nur teilweise ausgeführt werden wird. Ist das Folgende eigentlich noch lustig oder schon zum Weinen (ich schwöre, dass es sich genau so zugetragen hat): Kunde in der Bank: "Ich habe die Debit-Karte zugeschickt bekommen, aber keine PIN-Nummer." Bankangestellte: "Ach, das können wir hier machen." Kunde (wissend, dass es dafür Terminals gibt): "Kann ich mir die aussuchen?" Bankangestelle: "Ja - welche hätten Sie den gern?" Kunde (ungläubig): "Wie bitte?" Bankangestelle: "Wie soll sie denn lauten?" Kunde (leise und immernoch ungläubig): "3-2-4-6". Bankangestellte (laut): "3-2-4-6, ist das richtig?" Kunde: "Ja." Bankangestellte: "Dann ist die jetzt aktiviert." Das ganze trug sich im öffentlich zugänglichen Schalterraum zu - nun wissen wir, warum das PIN heißt und nicht Geheimzahl :S:

  • .


    Die Einschätzung des "intellektuellen Niemandslands" trifft auf die Standard-Schulausbildung aber nur zu gut zu. Die Auswirkungen spüren wir im Alltag. Kaum in irgendeiner Branche kann man davon ausgehen, dass irgendetwas gründlich oder zu 100% richtig ausgeführt wird. Noch nicht einmal im Banken-Sektor :


    Einige Kollegen hier in D haben immer noch Probleme mit ihrer US-Bank und der Doppelversteuerung in USA.
    Bin froh, das wir den Laden in Alabama los sind, aber jetzt werden Kollegen gesucht die nach Brasilien gehen, den Laden konnten wir noch nicht verkaufen :(

  • Auch ziemlich kurios...
    Angry Dave's Bikini Run
    :huh:

    (:hutab:) Viele Grüße
    Sylvia & Michael

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  • Nein, Bille, "Also ist Glauben nur etwas für Dumme?" ist mir zu polarisierend formuliert. Dazu zitiere ich mal Sir Peter Ustinov: "(...) der Zweifel ist wichtiger als der Glaube. Warum? Der Glaube trennt die Leute und der Zweifel bringt sie zusammen, (...). Man denkt, weil man zweifelt."


    Würden die, die für den Glauben bomben, mehr zweifeln, hätten wir eine bessere Welt, richtig? Aber Menschen mit weniger Bildung lassen sich leichter beeinflussen, das war schon eine frühe Erkenntnis der Kirche (namentlich der katholischen).

  • Zitat

    In vielen Menschen steckt ein Schnäppchenjäger. Vor allem in den USA gibt es diverse Rabattaktionen, Coupons und Einkaufsclubs. Wer clever kombiniert, zahlt wesentlich weniger, gar nichts oder bekommt sogar noch etwas heraus. Der ganz große Coup gelang dem Kalifornier David Phillips im Jahre 1999. Wie "Die Welt" berichtet, kaufte er so clever Pudding ein, dass die wabbelnde Masse ihm den Spitznamen "The Pudding Guy" und vermutlich Freiflüge bis an den Rest seines Lebens bescherte.


    Wie ein Kalifornier mit Pudding endlos Freiflüge erkauft hat

  • Uih, da haben sie aber ne gaaaanz alte Geschichte ausgegraben... :whistling: Und sogar einen Fehler eingebaut: "Doch das Beste: Stellt er sich geschickt an, wird er nie wieder einen Flug bezahlen müssen, da er pro Flug erneut Gratismeilen gutgeschrieben bekommt." Das ist Quatsch! Für mit Meilen bezahlte Flüge gibt es keine erneute Gutschrift. Aber aufgrund seines hohen Status und weil der Typ alle möglichen Promotionaktionen mitmacht, sammelt er mit normalen Tickets wiederum mehr Meilen als der Sammler ohne Status.

  • Höher als die Niagara-Fälle


    Zitat

    Sie hat die Höhe eines 17-stöckigen Gebäudes und wird bald die höchste Wasserrutsche der Welt sein. "Verrückt" heißt das gute Stück, das derzeit im US-Bundesstaat Kansas aufgebaut wird. Mit über 100 km/h werden Speedjunkies in die Tiefe stürzen.


    "Verrückt": Mit 100 km/h von der welthöchsten Rutsche

  • Zitat

    In Amerika wurde jetzt McDonald’s erneut wegen zu heißem Kaffee verklagt – trotz eines Warn-Hinweises auf den Bechern.
    Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind solche Hinweise auf Verpackungen oder Geräten völlig normal. Hintergrund: Die Firmen wollen so mögliche Schadensersatzforderungen verhindern.
    Das „Center for America“ wählt jedes Jahr Warn-Hinweise aus, die besonders kurios sind.


    So kurios sind die Warn-Hinweise in den USA


    Hier die Original-HP - mit Bildern und mehr Albernheiten

  • Zitat

    Das Oktoberfest gehört in Deutschland jedes Jahr zu einem der wichtigsten und größten Ereignisse. Doch wer hätte gedacht, dass es in Amerika mehrere Orte gibt, an denen von Schnitzel- über Fachwerkhaus und bis hin zu bayerischen Trachten alles zu finden ist - und das täglich.


    USA: An diesen Orten geht es bayrisch zu

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